NRW-Umweltminister fordert "systematische Klimaanpassungspolitik"

NRW-Umweltpolitik zur Klimaanpassung

Düsseldorf () – Der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) hat mit Blick auf den fünften Jahrestag der Flutkatastrophe von 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert.

Ihm fehle der Ansatz einer „systematischen Klimaanpassungspolitik“, sagte Krischer dem Sender Phoenix. „Ganz im Gegenteil, an vielen Stellen sieht man, dass das eine oder andere, was beispielsweise in der Ampelzeit an Fortschritten erreicht wurde, inzwischen wieder zurückgedreht wird. Und das halte ich für eine falsche Politik“, so Krischer.

„Wir erleben ja im Moment die Hitzewelle und nach der Hitze ist es so, dass Starkregen kommt, dass wieder so eine Situation eintreten kann. Und jedes Zehntelgrad auf der Erde weniger, ist am Ende auch ein Beitrag dazu, dass diese Extremereignisse nicht so schlimm ausfallen, wie wir es 2021 hatten“, sagte der NRW-Umweltminister.

Die Forderung aus Industrie und Gewerkschaften, das deutsche Ziel der Klimaneutralität fünf Jahre nach hinten zu verschieben, hält Krischer für „den völlig falschen Ansatz“. „Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, warum wir nicht die Potenziale Wirtschaft und Umwelt und Klima zusammenbringen. Das ist doch die Zukunftschance“, so der Grünen-Politiker weiter.

Mit Blick auf Verbesserungen im Hochwasserschutz sagte Krischer, Hochwasserschutz sei eine Daueraufgabe, die man nie als abgeschlossen betrachten könne. NRW habe seit der Hochwasserkatastrophe von 2021 fast 500 Millionen Euro in präventiven Hochwasserschutz investiert. Nach wie vor gebe es auch immer wieder Widerstände gegen notwendige Maßnahmen. Hier habe man inzwischen in NRW die Rechtsposition des Hochwasserschutzes deutlich gestärkt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Oliver Krischer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

NRW-Umweltminister fordert "systematische Klimaanpassungspolitik"

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Oliver Krischer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Nordrhein-Westfalen, Bundesregierung, Ampel, Phoenix, Industrie, Gewerkschaften, NRW

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am fünften Jahrestag der Flutkatastrophe von 2021 statt (konkret vom 2021er Hochwasser-Ereignis + 5 Jahre).

Da im Text kein konkretes Datum genannt wird, ist das relevante Zeitfenster nur indirekt: im Zeitraum des 5. Jahrestags 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)

Worum geht es in einem Satz?

NRW-Umweltminister Oliver Krischer kritisiert aus Anlass des fünften Jahrestags der Flutkatastrophe 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung als mangelnde systematische Anpassung und hält eine Verschiebung des Klimaneutralitätsziels für falsch, während er zugleich betont, dass Hochwasserschutz in NRW weiterhin eine dauerhafte Aufgabe bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • fünfter Jahrestag der Flutkatastrophe von 2021
  • scharfe Kritik an der Klimapolitik der Bundesregierung wegen fehlender systematischer Klimaanpassungspolitik
  • Wahrnehmung, dass Fortschritte aus der Ampelzeit in vielen Bereichen wieder zurückgedreht werden
  • Hinweis auf Hitzewelle mit anschließendem Starkregen als mögliches erneutes Extremereignis
  • Forderung aus Industrie und Gewerkschaften, das Ziel der Klimaneutralität fünf Jahre nach hinten zu verschieben
  • Notwendigkeit einer Daueraufgabe im Hochwasserschutz sowie Investitionen in präventiven Hochwasserschutz seit 2021

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nein, im Artikel wird beschrieben, wie Oliver Krischer die Klimapolitik kritisiert, aber es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien explizit dargestellt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fehlender Ansatz einer systematischen Klimaanpassungspolitik
  • Klimapolitische Fortschritte könnten an vielen Stellen wieder zurückgedreht werden
  • Erneutes Auftreten von Starkregen nach Hitzewellen könnte Extremereignisse begünstigen
  • Jedes Zehntelgrad weniger Temperatur könne dazu beitragen, dass Extremereignisse weniger schlimm ausfallen
  • Verschiebung des Ziels der Klimaneutralität könnte als falscher Ansatz kritisiert werden
  • Hochwasserschutz bleibt eine Daueraufgabe und gilt nie als abgeschlossen
  • Präventive Investitionen in den Hochwasserschutz werden trotz weiterer Widerstände fortgeführt
  • Die Rechtsposition des Hochwasserschutzes wird gestärkt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Oliver Krischer sagte dem Sender Phoenix, er kritisiere die Klimapolitik der Bundesregierung scharf und forderte eine systematische Klimaanpassungspolitik.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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