Wirtschaft: Dax-Entwicklung in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.980 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Mercedes-Benz, am Ende Scout24, Qiagen und Continental.
„Der Dax in Frankfurt hadert weiter mit der runden 25.000er-Marke“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die relative Kursstärke von gestern könne sich heute nicht weiter manifestieren. „Zum Start hatten noch etwas besser als erwartete Handelszahlen aus China für Optimismus gesorgt. Dieser wurde jedoch im weiteren Verlauf durch die stark anziehenden Energiepreise weggefegt.“ Die Investoren seien jetzt erneut von Sorgen über eine anziehende Inflationsdynamik geplagt und richteten daher ihren Fokus auf die anstehenden Preisdaten aus den USA.
„Auch die heute startende Berichtssaison wirft bereits am Vormittag ihre Schatten voraus“, so Lipkow. „Im aktuell eher dünnen Volumen können bereits kleine negative Überraschungen zu größeren Kursverwerfungen führen. Die Nervosität ist entsprechend erkennbar, aber nicht überbordend hoch.“ Dennoch positionierten sich viele Anleger weiter an der Seitenlinie. Auch von den bisherigen Zugpferden der vergangenen Wochen, den Halbleiteraktien, komme derzeit kaum Unterstützung.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1396 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8775 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,22 US-Dollar; das waren 4,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CMC Markets, Brenntag, BASF, Mercedes-Benz, Scout24, Qiagen, Continental
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum:„am Dienstag“ (Ereignisablauf bis zum Mittag, u. a. gegen 12:30 Uhr; zusätzlich „gegen 12 Uhr deutscher Zeit“ für Brent).
Da im Text kein konkretes Kalenderdatum genannt ist, lautet es ansonsten: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax blieb am Dienstag bis zum Mittag mit rund 24.980 Punkten etwa 0,5% unter dem Vortag im Minus, weil der anfängliche Optimismus wegen China-Zahlen von steigenden Energiepreisen und erneuten Inflationssorgen verdrängt wurde, während Investoren auf US-Preisdaten sowie den Beginn der Berichtssaison blickten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Enttäuschende Entwicklung im weiteren Verlauf trotz besserer als erwarteter Handelszahlen aus China
- Stark anziehende Energiepreise
- Sorgen über eine anziehende Inflationsdynamik
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Sorge der Investoren über eine anziehende Inflationsdynamik
- Anleger richten Fokus auf anstehende Preisdaten aus den USA
- Berichtssaison verursacht bereits Nervosität
- Viele Anleger bleiben an der Seitenlinie, Halbleiteraktien liefern kaum Unterstützung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sorgen vor einer anziehenden Inflationsdynamik
- Anleger richten ihren Fokus erneut auf bevorstehende Preisdaten aus den USA
- Kleine negative Überraschungen können bei dünnem Handelsvolumen zu stärkeren Kursverwerfungen führen
- Nervosität bleibt erkennbar, aber nicht überbordend hoch
- Viele Anleger bleiben an der Seitenlinie
- Halbleiteraktien liefern derzeit kaum Unterstützung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) wird mit mehreren wörtlichen Aussagen zur Marktlage im Artikel zitiert.
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