Grüne kritisieren Elterngeld-Pläne scharf

Grüne kritisieren Elterngeld-Pläne scharf

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Gesellschaft: Elterngeldreform in Berlin kritisiert

Berlin () – Die ehemalige Grünen-Chefin und Sozialpolitikerin Ricarda Lang hat die Reformpläne der Bundesregierung beim Elterngeld scharf kritisiert. „Die maximale Bezugsdauer wird um zwei Monate gekürzt, heißt konkret: weniger Geld, weniger Verlässlichkeit, weniger Planbarkeit“, sagte Lang den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Viele junge Familien würden sich aber nicht mal die geplanten zwölf Monate Maximaldauer leisten können. Sie könnten nicht drei Monate auf das höhere Gehalt verzichten, sagte Lang. Und das habe in der Regel immer noch der Vater. „Unterm Strich sind wir damit bei nur noch neun, zehn oder elf Monaten – und die Zeit bis zum Kita-Start gleicht mal wieder die Mutter mit unbezahltem Urlaub aus?“

Hier werde Gleichstellung „zum Feigenblatt“ für Kürzungen gemacht, so die Grünen-Politikerin weiter. „Damit ist keiner Familie geholfen.“ Wer bei den Familien spare, dürfe sich nicht über niedrige Geburtenrate wundern.

Für mehr Elternzeit der Väter sind nach Langs Einschätzung häufig die strukturellen Bedingungen nicht gegeben. „Kita-Plätze, Arbeitszeiten, Lohngleichheit für Frauen: Die Regierung tut nichts dafür, die Bedingungen zu verbessern“, sagte die ehemalige Grünen-Chefin.

Da helfe dann auch die überschaubare Anpassung der Mindest- und Höchstbeträge nicht. „Die war nach zwanzig Jahren mehr als überfällig, reicht aber nicht mal aus, um die Inflation von zwei Jahrzehnten auch nur im Ansatz auszugleichen“, sagte Lang. Sie forderte eine regelmäßige und automatische Anpassung der Mindest- und Höchstsätze an die Preisentwicklung.

Ein Gesetzentwurf aus dem Haus von Familienministerin Karin Prien (CDU) sieht vor, dass künftig die maximale Bezugsdauer für Basiselterngeld auf zwölf Monate begrenzt sein soll. Dabei sollen pro Elternteil drei Monate Elternzeit reserviert sein und sechs weitere frei verteilbar.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ricarda Lang (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind:

Ricarda Lang, Karin Prien

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grüne, Funke-Mediengruppe, CDU, Familienministerium.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Ricarda Lang, ehemalige Chefin der Grünen, kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung zum Elterngeld, die eine Kürzung der Bezugsdauer und damit weniger finanzielle Sicherheit für Familien zur Folge hätten, und fordert stattdessen Verbesserungen in den strukturellen Bedingungen für Eltern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Reformpläne der Bundesregierung zum Elterngeld
  • Kürzung der maximalen Bezugsdauer von Elternzeit
  • Finanzielle Belastungen für junge Familien
  • Mangelnde strukturelle Bedingungen für Väter
  • Forderung nach Lohngleichheit und verbesserten Kita-Plätzen
  • Unzureichende Anpassung der Mindest- und Höchstbeträge an Inflation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt die Reaktionen nicht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kürzung der maximalen Bezugsdauer
  • Weniger Geld
  • Weniger Verlässlichkeit
  • Weniger Planbarkeit
  • Unbezahlter Urlaub für Mütter
  • Gleichstellung als Feigenblatt
  • Keine Unterstützung für Familien
  • Niedrige Geburtenrate
  • Mangelnde Kita-Plätze
  • Schlechte Arbeitszeiten
  • Fehlende Lohngleichheit für Frauen
  • Unzureichende Anpassung der Mindest- und Höchstbeträge
  • Unzureichender Inflationsausgleich
  • Fehlende regelmäßige Anpassung an Preisentwicklung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ricarda Lang zitiert. Sie kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung beim Elterngeld als ungerecht und fordert eine bessere Unterstützung für Familien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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