Politische Entwicklungen in Erfurt
Berlin () – AfD-Chefin Alice Weidel hält sich bei den geplanten Änderungen an der sogenannten Unvereinbarkeitsliste ihrer Partei bedeckt.
Die Liste hätte längst überarbeitet werden müssen, sagte sie am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt dem ARD-Hauptstadtstudio. Der neugewählte Bundesvorstand habe sich deshalb verpflichtet, dies zu tun. „Und ich glaube: Ganz wichtig, ohne ins Detail zu gehen, ist, sehr klare Kriterien, objektivierbare Kriterien zu definieren.“ Das würden die Rechtsanwälte der Partei machen und dementsprechend werde man die Unvereinbarkeitsliste nach diesen Kriterien auch reformieren.
„Die Rede ist von den Grünen, auch den Linken“, fügte Weidel hinzu. Bis in diese Parteien hinein gebe es einen „paramilitärischen Arm der Antifa“, so die AfD-Chefin. „Diese Leute, diese Extremisten, teilweise Terroristen und Schläger, haben in unserer Partei nichts zu suchen.“ Auf die explizite Nachfrage, ob Mitglieder der Identitären Bewegung künftig Teil der AfD werden dürften, verwies Weidel lediglich auf Ausschlussentscheidungen in der Vergangenheit.
Beim Parteitag am Wochenende war ursprünglich eine Debatte über einen Antrag zur Reform der Unvereinbarkeitsliste geplant. Dieser konnte aber mithilfe des Versprechens des Bundesvorstands, die Liste zu überarbeiten, abgeräumt werden. Die Details sind noch offen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alice Weidel am 04.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Alice Weidel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, ARD, die Grünen, die Linken, Antifa, Identitären Bewegung
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 04.07.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und Erfurt statt.
Worum geht es in einem Satz?
Alice Weidel, die AfD-Chefin, kündigte eine Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste ihrer Partei an, um klare Kriterien zu definieren, ohne ins Detail zu gehen, und verwies auf Extremisten in anderen Parteien, während eine Debatte über die Reform der Liste beim Parteitag ausgesetzt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Änderungen an der Unvereinbarkeitsliste der AfD
- Notwendigkeit einer Überarbeitung laut Alice Weidel
- Verpflichtung des neugewählten Bundesvorstands zur Reform
- Definition klarer, objektivierbarer Kriterien
- Erwähnung extremistischer Gruppen und deren Ausschluss aus der Partei
- Abbruch einer geplanten Debatte über einen Reformantrag
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verpflichtung des neugewählten Bundesvorstands zur Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste
- Definition klarer, objektivierbarer Kriterien für die Unvereinbarkeitsliste durch Rechtsanwälte der Partei
- Reform der Unvereinbarkeitsliste nach festgelegten Kriterien
- Abraumung einer geplanten Debatte über einen Antrag zur Reform der Unvereinbarkeitsliste
- Offene Details zur Überarbeitung der Liste
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Alice Weidel zitiert, in der sie betont, dass die Unvereinbarkeitsliste ihrer Partei überarbeitet werden muss und klare, objektivierbare Kriterien definiert werden sollen.
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