Politik: Investitionen in Freibäder in Deutschland
Berlin () – Der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), fordert mehr Investitionen in Deutschlands Freibäder. „Freibäder dürfen in Deutschland nicht zum Luxus werden, sie gehören zur Grundausstattung für Familien“, sagte Ploß den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Deutschland braucht daher eine Freibad-Offensive.“ Die Kommunen sollten die vom Bund bereitgestellten Infrastrukturmittel auch für die Sanierung und den Ausbau von Freibädern nutzen.
Ploß verwies auf den großen Andrang während des jüngsten Hitze-Wochenendes. „Das Hitze-Wochenende hat Freibädern Rekordbesucherzahlen beschert, vielerorts gab es keine Tickets mehr“, sagte der CDU-Politiker. Gerade für Menschen, die im Sommer nicht oder nur kurz verreisen könnten, seien Freibäder „ein Stück Urlaub in der Heimat“. Zugleich seien sie ein wichtiger Standortfaktor für den Tourismus. Viele Menschen machten ihre Urlaubsplanung davon abhängig, ob es in der Umgebung Möglichkeiten zum Baden gebe.
Neben zusätzlichen Investitionen sprach sich Ploß für einen Abbau bürokratischer Hürden aus. „Außerdem müssen Bäder von unnötiger Bürokratie und kleinlichen Vorschriften befreit werden“, sagte er. Als Beispiel nannte der CDU-Politiker Sprungtürme, die geschlossen würden, weil der Abstand der Trittstufen nicht exakt den TÜV-Vorgaben entspreche. „Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche – und das ist niemandem zu erklären.“
Freibäder in Deutschland stehen unter einem erheblichen Sanierungsdruck. Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) schätzt den Investitionsstau auf rund 34 Milliarden Euro. Zugleich kämpfen viele Kommunen mit knappen Haushalten und Personalmangel. Experten und Verbände warnen deshalb, dass ohne zusätzliche Investitionen weitere Freibäder schließen oder ihr Angebot einschränken könnten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sommer am 25.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christoph Ploß
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesregierung, Christoph Ploß, CDU, Funke-Mediengruppe, Kommunen, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 25. Juni 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß, fordert mehr Investitionen in Deutschlands Freibäder, um ihnen als essentielle Freizeitangebote für Familien und Tourismus zu erhalten und gleichzeitig bürokratische Hürden abzubauen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach mehr Investitionen in Freibäder
- Freibäder als Grundausstattung für Familien
- Rekordbesucherzahlen während Hitze-Wochenende
- Freibäder als Urlaubserlebnis in der Heimat
- Freibäder als Standortfaktor für den Tourismus
- Sanierungsdruck auf Freibäder
- Investitionsstau von rund 34 Milliarden Euro
- Knappe Haushaltsmittel und Personalmangel in Kommunen
- Bürokratische Hürden für Bäder
- Schließung von Sprungtürmen aufgrund von TÜV-Vorgaben
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bedarf an mehr Investitionen in Freibäder
- Freibäder dürfen nicht als Luxus betrachtet werden
- Freibad-Offensive wird gefordert
- Nutzung von Infrastrukturmitteln für Sanierungen und Ausbauten
- Rekordbesucherzahlen während Hitze-Wochenende
- Wichtiger Standortfaktor für den Tourismus
- Urlaubsplanung abhängig von Badegelegenheiten
- Abbau von bürokratischen Hürden erforderlich
- Schließung von Sprungtürmen wegen bürokratischer Vorschriften
- Kinder und Jugendliche leiden unter Einschränkungen
- Sanierungsdruck auf Freibäder
- Investitionsstau von rund 34 Milliarden Euro
- Mögliche Schließungen oder Einschränkungen ohne zusätzliche Investitionen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Person Christoph Ploß zitiert, der mehr Investitionen in Deutschlands Freibäder fordert und betont, dass Freibäder zur Grundausstattung für Familien gehören.
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