Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an

Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an

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Wirtschaft und politische Reformen in Berlin

Berlin () – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kündigt Widerstand gegen die geplante Abschaffung der Minijobs an. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). Hintergrund sind die Empfehlungen der Rentenkommission zu möglichen Reformen der Altersvorsorge, die unter anderem die Abschaffung der Minijobs vorsehen.

Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke sagte den Funke-Zeitungen: „Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen.“ In der Branche arbeite die Hälfte aller Beschäftigten auf Minijob-Basis, das seien 1,1 Millionen Menschen. Sie sicherten insbesondere Abendstunden, Wochenenden, Veranstaltungen und saisonale Spitzen. „Es ist nicht möglich, dieses Angebot ohne unsere Minijobber aufrechtzuerhalten“, so Schimke.

Sie stellte zudem klar, Minijobs seien bereits heute grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Arbeitgeber zahlten schon heute einen pauschalen Rentenbeitrag von 15 Prozent, zusätzlich zum Krankenversicherungsbeitrag von 13 Prozent. „Es gibt also keine Versorgungslücke, wie behauptet“, sagte sie. Es sei Aufgabe der Politik, „weitsichtige, praxistaugliche und tragfähige Entscheidungen zu treffen, die Beschäftigung nicht gefährden, sondern fördern“.

Die Kommission hatte am Dienstag ihre Empfehlungen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Beide kündigten nach dem einstimmigen Beschluss der Kommission an, die 33 Empfehlungen auch umzusetzen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jana Schimke, Friedrich Merz, Bärbel Bas

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), Funke-Mediengruppe, Rentenkommission, Friedrich Merz (CDU), Bärbel Bas (SPD)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) lehnt die geplante Abschaffung von Minijobs ab und betont, dass 1,1 Millionen Beschäftigte in der Branche darauf angewiesen sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Empfehlungen der Rentenkommission
  • Geplante Abschaffung der Minijobs
  • Hoher Anteil der Beschäftigten im Gastgewerbe auf Minijob-Basis
  • Sicherstellung von Dienstleistungen in Spitzenzeiten
  • Argumente für die Rentenversicherungspflicht von Minijobs
  • Politische Verantwortung für nachhaltige Entscheidungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung der Minijobs an
  • Empfehlungen der Rentenkommission sehen Abschaffung der Minijobs vor
  • Jana Schimke betont die Bedeutung der Minijobs für die Branche
  • 1,1 Millionen Menschen arbeiten auf Minijob-Basis
  • Minijobs sichern Abendstunden, Wochenenden, Veranstaltungen und saisonale Spitzen
  • Minijobs sind bereits rentenversicherungspflichtig
  • Arbeitgeber zahlen pauschalen Rentenbeitrag von 15 Prozent
  • Schimke fordert weitsichtige und praxistaugliche politische Entscheidungen
  • Empfehlungen der Kommission wurden Bundeskanzler und Arbeitsministerin übergeben
  • Friedrich Merz und Bärbel Bas kündigen Umsetzung der Empfehlungen an

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Widerstand des Dehoga gegen die Abschaffung von Minijobs
  • 1,1 Millionen Beschäftigte in der Branche betroffen
  • Gefahr für die Aufrechterhaltung des Dienstleistungsangebots
  • Negative Auswirkungen auf die Beschäftigung
  • Forderung nach praxisorientierten politischen Entscheidungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke zitiert: "Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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