Offiziell: Pistorius beendet Fregattenprojekt F126

Offiziell: Pistorius beendet Fregattenprojekt F126

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Verteidigungspolitik: Fregattenprojekt in Berlin beendet

Berlin () – Das Bundesverteidigungsministerium hat das Fregattenprojekt F126 offiziell für beendet erklärt. Grund dafür seien erhebliche Verzögerungen, absehbare Kostensteigerungen und Risiken, die mit einem Generalunternehmerwechsel verbunden gewesen wären, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Stattdessen wird der Kauf von acht MEKO-Fregatten angestrebt, die primär für die U-Boot-Jagd vorgesehen sind.

Das Unternehmen Damen Schelde Naval Shipbuilding, das ursprünglich als Generalunternehmer beauftragt war, konnte die vereinbarten zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht einhalten. Die geplanten Kosten für sechs Fregatten des Typs F126 sollten sich auf rund zehn Milliarden Euro belaufen. Ein Wechsel zu einem neuen Generalunternehmer hätte die Kosten laut Verteidigungsministerium auf über 18 Milliarden Euro erhöht. Außerdem hätte der Bund bei einem Generalunternehmerwechsel vertraglich auf mögliche Schadenersatzansprüche gegenüber dem bisherigen Auftragnehmer verzichten müssen.

Der Inspekteur der Marine bestätigte, dass die MEKO A-200 DEU-Fregatten den Anforderungen der Deutschen Marine zur U-Boot-Jagd gerecht werden und die Nato-Verpflichtungen erfüllen können. Der Beschaffungspreis für die ersten vier Fregatten würde vorbehaltlich der Billigung des Haushaltsausschusses rund 6,3 Milliarden Euro betragen, mit einer Option für vier weitere Schiffe bis Ende 2026 für rund 5,3 Milliarden Euro.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Boris Pistorius am 23.06.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Boris Pistorius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverteidigungsministerium, Damen Schelde Naval Shipbuilding, Deutsche Marine, NATO, Haushaltsausschuss

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 23. Juni 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesverteidigungsministerium hat das Fregattenprojekt F126 wegen erheblicher Verzögerungen und Kostensteigerungen eingestellt und plant stattdessen den Kauf von acht MEKO-Fregatten für die U-Boot-Jagd.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Offizielles Ende des Fregattenprojekts F126
  • Erhebliche Verzögerungen
  • Absehbare Kostensteigerungen
  • Risiken eines Generalunternehmerwechsels
  • Unzureichende Einhaltung der zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen durch Damen Schelde Naval Shipbuilding
  • Geplante Kosten von rund 10 Milliarden Euro für sechs Fregatten
  • Kostensteigerung auf über 18 Milliarden Euro bei Wechsel des Generalunternehmers
  • Notwendigkeit vertraglicher Verzicht auf Schadenersatzansprüche bei Generalunternehmerwechsel

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fregattenprojekt F126 offiziell beendet
  • Erhebliche Kostensteigerungen und Verzögerungen
  • Wechsel zu neuem Generalunternehmer ausgeschlossen
  • Geplanter Kauf von acht MEKO-Fregatten
  • MEKO A-200 DEU-Fregatten erfüllen Anforderungen zur U-Boot-Jagd
  • Staatliche Ausgaben für die Fregatten steigen signifikant
  • Verzicht auf mögliche Schadenersatzansprüche gegen bisherigen Auftragnehmer

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zitiert, die die Gründe für die Beendigung des Fregattenprojekts F126 erläutert, insbesondere die erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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