Caritas verlangt Hitzeschutz-Programm für Kitas und Pflegeheime

Caritas verlangt Hitzeschutz-Programm für Kitas und Pflegeheime

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Klimaanpassung und Sozialpolitik in Deutschland

Berlin () – Die Caritas hat die Bundesregierung aufgefordert, gezielte staatliche Hilfen für die energetische Sanierung von Sozialimmobilien aufzulegen. Hitze sei „heute schon das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in “, sagte Caritas-Vorstand Friedrich von Schönfeld den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen und . „Unsere sozialen Einrichtungen benötigen dringend verlässliche und auskömmlich ausgestattete Förderprogramme, um an heißen Sommertagen diese Personengruppen bestmöglich schützen zu können“, so von Schönfeld.

Zugleich forderte die Caritas, Wohlfahrtsverbände stärker in die Entwicklung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einzubinden. „Es ist dringend geboten, die Caritas und die anderen Wohlfahrtsverbände mit ihrer Expertise und ihrem Zugang zu vulnerablen Gruppen auf allen politischen Ebenen konsequent in die Entwicklung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einzubeziehen“, sagte von Schönfeld.

Nach Angaben der Caritas gibt es in den Strukturen der Freien Wohlfahrt rund 100.000 Gebäude. Durch energetische Sanierungen könnten langfristig sowohl die Betriebskosten gesenkt als auch die CO2-Bilanz verbessert werden. Zwar setzten die Einrichtungen bereits zahlreiche organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor Hitze um. „Bei leeren Kassen können die baulichen und technischen Anpassungen jedoch nicht selbst geleistet werden“, sagte von Schönfeld.

Der Vorstoß kommt vor dem Hintergrund zunehmender Hitzewellen in Deutschland. sehen in extremer Hitze eines der größten Gesundheitsrisiken des menschengemachten Klimawandels. Bund, Länder und Kommunen arbeiten derzeit an Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Besonders soziale Einrichtungen, Pflegeheime und stehen dabei vor der Herausforderung, ihre Gebäude an steigende anzupassen.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Friedrich von Schönfeld.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Caritas, Bundesregierung, Funke-Mediengruppe, Wohlfahrtsverbände, Freie Wohlfahrt, Bund, Länder, Kommunen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Die Caritas fordert von der Bundesregierung gezielte staatliche Hilfen zur energetischen Sanierung von Sozialimmobilien, um vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Kinder vor den gesundheitlichen Risiken extremer Hitze zu schützen, und möchte Wohlfahrtsverbände stärker in die Entwicklung von Klimaanpassungsmaßnahmen einbeziehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende Hitzewellen in Deutschland
  • Hitze als größtes klimawandelbedingtes Gesundheitsrisiko
  • Gefährdung besonders verletzlicher Gruppen (ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen, Kinder)
  • Dringender Bedarf an staatlicher Unterstützung für energetische Sanierung von Sozialimmobilien
  • Notwendigkeit von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen
  • Integration von Wohlfahrtsverbänden in Maßnahmenentwicklung
  • Finanzielle Engpässe bei sozialen Einrichtungen für bauliche Anpassungen
  • bestehende organisatorische Maßnahmen zum Hitzeschutz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Caritas fordert gezielte staatliche Hilfen für energetische Sanierungen von Sozialimmobilien
  • Hitze wird als größtes klimawandelbedingtes Gesundheitsrisiko in Deutschland bezeichnet
  • Besonders gefährdete Gruppen: ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen, Kinder
  • Notwendigkeit verlässlicher und gut ausgestatteter Förderprogramme für soziale Einrichtungen
  • Einbindung von Wohlfahrtsverbänden in die Entwicklung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen gefordert
  • Caritas betont ihre Expertise und Zugang zu vulnerablen Gruppen
  • Vorstoß aufgrund zunehmender Hitzewellen in Deutschland
  • Bund, Länder und Kommunen arbeiten an Klimaanpassungsmaßnahmen
  • Soziale Einrichtungen, Pflegeheime und Krankenhäuser müssen sich auf steigende Temperaturen einstellen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Risiko für Gesundheit älterer Menschen, Pflegebedürftiger, Menschen mit Behinderungen und Kinder
  • Dringender Bedarf an Förderprogrammen für soziale Einrichtungen
  • Notwendigkeit, Wohlfahrtsverbände in Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einzubeziehen
  • Möglichkeit der Senkung von Betriebskosten durch energetische Sanierungen
  • Verbesserung der CO2-Bilanz durch Sanierungen
  • Herausforderung für soziale Einrichtungen, Anpassungen bei limitierten finanziellen Mitteln umzusetzen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Friedrich von Schönfeld, der Vorstand der Caritas, fordert gezielte staatliche Hilfen für die energetische Sanierung von Sozialimmobilien und hebt hervor, dass Hitze "heute schon das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland" sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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