Politische Spannungen in Deutschland über Antisemitismus
Berlin () – Der Zentralrat der Juden distanziert sich von der Linken.
Präsident Josef Schuster kritisiert die Partei für ihre Beschlüsse zum Nahost-Konflikt: „Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub“, sagte Schuster der „Welt“. Für Juden mache sie sich damit „unwählbar“, so der Zentralratspräsident.
Die Linke hatte auf ihrem Bundesparteitag in Potsdam am Wochenende beschlossen, den Krieg Israels im Gazastreifen als „Völkermord“ zu bezeichnen. Die Partei bekennt sich demnach zum Existenzrecht Israels und Palästinas und distanziert sich von Antisemitismus und Rassismus.
Antisemitische Vorfälle in Deutschland seien weiterhin auf einem Höchststand, sagte Schuster. Die Distanzierung der Linken vom Antisemitismus hält er nicht für glaubwürdig. „Statt sich mit dem wachsenden Antisemitismus zu befassen, der gerade auch von linken Gruppen forciert wird, nutzt die Linke ihren Bundesparteitag für Lippenbekenntnisse zum Schutz jüdischen Lebens, die zwischen Boykottunterstützung und `Genozid`-Vorwürfen gegen Israel jede Glaubwürdigkeit verlieren“, sagte Schuster.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Abstimmung auf Bundesparteitag der Linkspartei am 21.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Josef Schuster
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Zentralrat der Juden, Die Linke, Welt, Israel, Palästina
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 21.06.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Potsdam.
Worum geht es in einem Satz?
Der Zentralrat der Juden kritisiert die Linke für ihre Beschlüsse zum Nahost-Konflikt, die seiner Meinung nach Antisemitismus fördern und die Partei für Juden "unwählbar" machen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Beschlüsse der Linken zum Nahost-Konflikt
- Bezeichnung des israelischen Krieges im Gazastreifen als "Völkermord"
- Distanzierung der Linken vom Antisemitismus als unglaubwürdig empfunden
- Hohe Antisemitismus-Rate in Deutschland
- Kritische Äußerungen von Zentralratspräsident Josef Schuster
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Zentralrat der Juden distanziert sich von der Linkspartei
- Präsident Josef Schuster kritisiert Beschlüsse der Linken zum Nahost-Konflikt
- Schuster bezeichnet Linke als "unwählbar" für Juden
- Linke nennt Krieg Israels im Gazastreifen "Völkermord"
- Partei bekennt sich zum Existenzrecht Israels und Palästinas
- Schuster hält Distanzierung vom Antisemitismus für unglaubwürdig
- Antisemitische Vorfälle in Deutschland auf Höchststand
- Schuster kritisiert Lippenbekenntnisse der Linken zum Schutz jüdischen Lebens
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Distanzierung vom Zentralrat der Juden
- Kritik am Antisemitismus
- Verlust an Wählerschaft unter Juden
- Glaubwürdigkeitsverlust in Bezug auf Antisemitismusbekämpfung
- Vorwurf der Lippenbekenntnisse
- Steigerung des Antisemitismus in Deutschland
- Unterstützung von Boykotten gegen Israel
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Präsident Josef Schuster zitiert, der die Linke für ihre Beschlüsse zum Nahost-Konflikt kritisiert und sagt: "Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub."
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