Baupolitik in Deutschland: Maßnahmen zur Kostenreduzierung
Berlin () – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will mit einem 13-Punkte-Plan die hohen Baukosten bekämpfen. Die hohen Baukosten seien einer der Hauptgründe, warum in Deutschland zu wenig gebaut werde, heißt es in dem Aktionsplan, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten.
„Es geht bei der Frage der Reduzierung der Baukosten an vielen Stellen nicht mehr nur darum, Bauen attraktiver zu machen“, heißt es in dem Papier. „Es geht darum, dafür zu sorgen, dass Bauprojekte überhaupt noch realisiert werden.“
Hubertz kündigte mit ihrem Plan unter anderem an, dass Bauanträge ab 2028 nur noch digital möglich sein sollen; dies werde zum verbindlichen Regelweg. Papieranträge sollen dann nur noch in begründeten Härtefällen zulässig sein. Zudem soll in der Neubauförderung ein Bonus-System für verkürzte Bauzeiten und reduzierte Baukosten durch serielles und modulares Bauen entwickelt werden.
Außerdem verspricht Hubertz ein neues, zentrales Förderprogramm für Neubauvorhaben. Künftig werde die Neubauförderung in einem zentralen Förderprogramm Neubau gebündelt und modular aufgebaut. Derzeit gibt es auf Bundesebene noch eine Vielzahl verschiedener Fördermöglichkeiten.
Insgesamt sollen laut Bauministerium Planungs- und Genehmigungsprozesse durch den 13-Punkte-Plan deutlich beschleunigt, Bau- und Erwerbsnebenkosten spürbar gesenkt und zugleich Qualität sowie Sicherheitsstandards gewährleistet werden.
In Deutschland sind im vergangenen Jahr so wenige Wohnungen fertiggestellt worden wie seit 2012 nicht mehr. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts aus dem Mai wurden 206.600 Einheiten fertiggebaut – ein Rückgang um 18 Prozent oder 45.400 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verena Hubertz, SPD, Funke-Mediengruppe, Statistisches Bundesamt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesbauministerin Verena Hubertz plant einen 13-Punkte-Plan zur Senkung der hohen Baukosten in Deutschland, um die Bautätigkeit zu fördern, indem digitale Bauanträge ab 2028 obligatorisch werden und ein neues Förderprogramm für Neubauvorhaben eingeführt wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Baukosten
- Rückgang der Wohnungsfertigstellungen
- Unzureichendes Bauangebot in Deutschland
- Komplexe Planungs- und Genehmigungsprozesse
- Notwendigkeit zur Attraktivitätssteigerung des Bauens
- Digitale Transformation von Bauanträgen
- Bedarf an neuen Förderprogrammen für Neubauvorhaben
- Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Bauwesen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hohe Baukosten werden bekämpft
- Bauen wird attraktiver
- Sicherstellung der Realisierbarkeit von Bauprojekten
- Bauanträge müssen digital eingereicht werden
- Papieranträge nur in Härtefällen zulässig
- Bonus-System für verkürzte Bauzeiten und reduzierte Baukosten
- Neues zentrales Förderprogramm für Neubauvorhaben
- Bündelung und Modularisierung der Neubauförderung
- Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen
- Senkung von Bau- und Erwerbsnebenkosten
- Gewährleistung von Qualität und Sicherheitsstandards
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme der Bundesbauministerin Verena Hubertz, die in ihrem 13-Punkte-Plan die Notwendigkeit betont, Bauprojekte überhaupt noch zu realisieren.
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