Warnstreiks im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland
Hannover () – Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des NDR sowie des WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen.
Wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte, laufen die Arbeitsniederlegungen im WDR und SWR bereits seit Mittwoch, im BR und NDR sind sie am Donnerstag gestartet. Grund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 37.000 Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Beim NDR findet um 12 Uhr eine Streikversammlung am Funkhaus in Hannover statt. Der Streik hat bereits erste Auswirkungen gezeigt: Im ARD-Morgenmagazin konnte am Donnerstag nur eine Version der Tagesschau ohne Sprecherin im Bild gesendet werden. Das für den Abend geplante Konzert der NDR-Radiophilharmonie ist hingegen nicht betroffen, da die Beschäftigten der Gebäude- und Veranstaltungstechnik ihren Warnstreik bereits um 19 Uhr beenden.
Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber, die Senderleitungen von WDR, BR, SWR und NDR, haben eine Laufzeit von 35 Monaten mit jährlichen Steigerungen von ein bis zwei Prozent angeboten. „Ein Angebot mag man das kaum nennen“, kritisierte Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständiges Mitglied im Verdi-Bundesvorstand. Die nächste Verhandlungsrunde für den NDR ist für den 26. Juni angesetzt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Christoph Schmitz-Dethlefsen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verdi, NDR, WDR, SWR, BR, ARD
Wann ist das Ereignis passiert?
- Warnstreiks im WDR und SWR: seit Mittwoch (das genaue Datum ist nicht angegeben)
- Warnstreiks im BR und NDR: seit Donnerstag (das genaue Datum ist nicht angegeben)
- Nächste Verhandlungsrunde für den NDR: 26. Juni
Zusammenfassung: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Hannover, WDR (unbestimmter Ort), SWR (unbestimmter Ort), BR (unbestimmter Ort).
Worum geht es in einem Satz?
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des NDR, WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen, um Druck in den stockenden Tarifverhandlungen für rund 37.000 Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu erzeugen, während die Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Stockende Tarifverhandlungen
- Forderung nach höheren Gehältern
- Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeberangebot
- Beteiligung der Gewerkschaft Verdi
- Anzahl der betroffenen Beschäftigten (ca. 37.000)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Verdi ruft Beschäftigte zu Warnstreiks auf
- Arbeitsniederlegungen im WDR und SWR seit Mittwoch
- Streiks im BR und NDR seit Donnerstag
- Grund sind stockende Tarifverhandlungen für 37.000 Beschäftigte
- Streikversammlung beim NDR um 12 Uhr in Hannover
- Erste Auswirkungen: ARD-Morgenmagazin nur mit einer Version der Tagesschau
- Konzert der NDR-Radiophilharmonie nicht betroffen
- Verdi fordert 7% Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro monatlich
- Arbeitgeber bieten 35 Monate mit jährlichen Steigerungen von 1-2%
- Kritische Äußerung von Christoph Schmitz-Dethlefsen zu Arbeitgeberangebot
- Nächste Verhandlungsrunde für NDR am 26. Juni
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Arbeitsniederlegungen bei WDR, SWR, BR und NDR
- Einschränkungen im ARD-Morgenmagazin
- Keine Sprecherin im Bild während der Tagesschau
- Konzert der NDR-Radiophilharmonie nicht betroffen
- Streikversammlung am Funkhaus in Hannover
- Nächste Verhandlungsrunde für NDR am 26. Juni
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Christoph Schmitz-Dethlefsen kritisierte das Angebot der Arbeitgeber und meinte: "Ein Angebot mag man das kaum nennen."
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