Linken-Chef-Kandidat offen für Kooperation mit CDU in Sachsen-Anhalt

Linken-Chef-Kandidat offen für Kooperation mit CDU in Sachsen-Anhalt

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Politische Strategien in Sachsen-Anhalt

Berlin () – Der Kandidat für den Vorsitz der Linken beim bevorstehenden Parteitag in Potsdam, Luigi Pantisano, ist bereit, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit der CDU zu kooperieren, wenn nur so eine Regierungsbeteiligung der AfD verhindert werden kann.

„Natürlich muss unser wichtigstes Ziel sein, zu verhindern, dass Faschisten in Sachsen-Anhalt in irgendeiner Weise an die Macht kommen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Dafür werde die Linke alles tun.

Alles bedeute eben auch, zu verhindern, dass die CDU mit der AfD in eine Koalition gehe.

Pantisano fügte hinzu, dafür müsse die Linke aber nicht unbedingt mit der CDU koalieren. Man habe heute bereits in Thüringen und in Sachsen Modelle von Konsultationen, in denen mit ihrer Hilfe Mehrheiten zustande kämen, ohne dass die Linke Teil einer Regierung sei.

Eine CDU-Linken-Koalition berge die Gefahr, das Narrativ der AfD zu bedienen, wonach alle anderen Parteien gleich seien – und könnte ihr beim nächsten Mal erst recht eine absolute Mehrheit bescheren. „In diesem Dilemma stecken wir.“

Die AfD liegt vor der Landtagswahl am 6. September in Umfragen weit vor der CDU, während die Linke auf Platz drei rangiert.

Je nach Abschneiden der anderen Parteien könnte es sein, dass an einer Kooperation zwischen CDU und Linkspartei kein Weg vorbeiführt, um die AfD von der Regierung fernzuhalten.

Pantisano betonte zugleich, dass die Linke ansonsten nur dann für Regierungsbeteiligungen zur Verfügung stehe, wenn sie ihre Inhalte durchsetzen könne. „Unser Motto zur Bundestagswahl war: `Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.` Das gilt weiterhin“, sagte er dem RND.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luigi Pantisano (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Luigi Pantisano

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Linke, CDU, AfD, Thüringen, Sachsen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand vor der Landtagswahl am 6. September statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Potsdam, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen.

Worum geht es in einem Satz?

Luigi Pantisano, der Kandidat für den Vorsitz der Linken, ist bereit, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit der CDU zusammenzuarbeiten, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern, sieht aber die Gefahr, dass eine solche Kooperation das AfD-Narrativ stärkt, während die Linke nur bei der Durchsetzung ihrer Inhalte für Regierungsbeteiligungen offen ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Parteitag der Linken in Potsdam
  • Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
  • Ziel, Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern
  • Umfragen zeigen AfD vor der CDU
  • Möglichkeit der Zusammenarbeit mit CDU zur Mehrheitsbildung
  • Dilemma der Linken bezüglich Koalition und AfD-Narrativ
  • Modelle von Konsultationen in Thüringen und Sachsen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verhinderung von Faschisten an der Macht
  • Verhinderung einer Koalition zwischen CDU und AfD
  • Gefahr der Stärkung des AfD-Narrativs
  • Möglichkeit von Konsultationen ohne Regierungsbeteiligung
  • Abhängigkeit von den Wahlergebnissen der anderen Parteien
  • Notwendigkeit, Inhalte der Linken bei Regierungsbeteiligungen durchzusetzen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Luigi Pantisano zitiert. Er äußert, dass das wichtigste Ziel der Linken sei, zu verhindern, dass Faschisten in Sachsen-Anhalt an die Macht kommen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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