Wirtschaft und Politik: Kritik an Unternehmern in St. Petersburg
Berlin () – Die Teilnahme deutscher Unternehmer am St. Petersburger Wirtschaftsforum stößt in der Politik auf Kritik.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), deutsche Unternehmen, die in St. Petersburg einen Kriegsverbrecher hofierten, konterkarierten die nationalen Sicherheitsinteressen und beschädigten Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit. Er forderte die Bundesregierung auf, ein solches Verhalten klar zu verurteilen. Denn deutsche Wirtschaftsvertreter stärkten damit indirekt Russland und trügen zur Normalisierung eines völkerrechtswidrigen Vernichtungskriegs bei.
Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, kritisierte die Teilnahme. Solange deren Tätigkeiten nicht unter die Sanktionen der EU fielen, mögen ihr Engagement und die Teilnahme legal sein, sie sendeten aber ein katastrophales Zeichen, sagte Roloff der Zeitung. Russlands Präsident Wladimir Putin führe einen völkerrechtswidrigen Krieg und bombardiere jeden Tag mit voller Absicht die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Zwar gebe es ein Leben nach dem Krieg und unter einer anderen Führung Russlands, sagte Roloff. Aber jetzt sei bei Weitem noch nicht der Zeitpunkt für eine Normalisierung der Beziehungen gekommen, weder politisch noch wirtschaftlich.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roderich Kiesewetter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roderich Kiesewetter, Sebastian Roloff, Wladimir Putin
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Handelsblatt, Bundesregierung, SPD-Bundestagsfraktion, EU, Russland, Wladimir Putin, Ukraine
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: St. Petersburg, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Die Teilnahme deutscher Unternehmer am St. Petersburger Wirtschaftsforum wird von Politikern kritisiert, da sie die nationalen Sicherheitsinteressen gefährdet und die Glaubwürdigkeit Deutschlands untergräbt, während Russland unter Präsident Putin einen völkerrechtswidrigen Krieg führt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Teilnahme deutscher Unternehmer am St. Petersburger Wirtschaftsforum
- Politische Kritik an der Legitimation eines Kriegsverbrechers
- Verbindung zu Deutschlands Sicherheitsinteressen und internationaler Glaubwürdigkeit
- Vorwurf der indirekten Unterstützung Russlands
- Kontext des völkerrechtswidrigen Kriegs in der Ukraine
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Teilnahme deutscher Unternehmer am St. Petersburger Wirtschaftsforum stößt auf Kritik
- CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter äußert, dass dies die nationalen Sicherheitsinteressen konterkariert
- Er fordert die Bundesregierung auf, das Verhalten klar zu verurteilen
- SPD-Bundestagsfraktionssprecher Sebastian Roloff kritisiert ebenfalls die Teilnahme
- Roloff bezeichnet das Engagement als katastrophales Zeichen
- Er weist auf den völkerrechtswidrigen Krieg Putins und die Bombardierungen der Zivilbevölkerung hin
- Roloff betont, dass jetzt nicht der Zeitpunkt für eine Normalisierung der Beziehungen sei
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Konterkarieren der nationalen Sicherheitsinteressen
- Beschädigung der internationalen Glaubwürdigkeit Deutschlands
- Indirekte Stärkung Russlands
- Beitrag zur Normalisierung eines völkerrechtswidrigen Kriegs
- Katastrophales Zeichen für das internationale Umfeld
- Notwendigkeit einer klaren Verurteilung durch die Bundesregierung
- Unzeitgemäßes Handeln in Bezug auf die Beziehungen zu Russland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen zitiert. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter äußerte, dass deutsche Unternehmen, die in St. Petersburg einen Kriegsverbrecher hofierten, die nationalen Sicherheitsinteressen konterkarierten.
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