Gesundheitspolitik in Berlin: Tabaksteuererhöhung diskutiert
Berlin () – Anlässlich des Weltnichtrauchertags an diesem Sonntag haben Politiker von CDU und SPD für höhere Preise von Zigaretten und Vapes geworben. Der Preis dieser Produkte müsse „spürbar steigen“, sagte der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), der „Rheinischen Post“.
„Höhere Preise halten gerade junge Menschen vom Einstieg ab und helfen vielen Raucherinnen und Rauchern beim Aufhören. Es ist zynisch, eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer mit dem Argument abzulehnen, dass dann weniger Menschen rauchen und deshalb die Einnahmen sinken könnten“, sagte Streeck. Das sei kein Einnahmeausfall, den man beklagen sollte, sondern ein gesundheitspolitischer Erfolg, den man erreichen müsse.
Auch der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christos Pantazis, sagte: „Höhere Preise und eine konsequente Tabakbesteuerung können insbesondere junge Menschen nachweislich davon abhalten, überhaupt mit dem Rauchen anzufangen.“ Man müsse daher ehrlich über den Preis von Tabak- und Nikotinprodukten sprechen, sagte Pantazis. Entscheidend sei dabei: Es gehe nicht um zusätzliche Staatseinnahmen, sondern um weniger Suchterkrankungen, weniger Krebs und mehr gesunde Lebensjahre.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt (CDU), sagte der „Rheinischen Post“, man müsse über die Finanzierung ehrlich sprechen. Wenn Tabaksteuer und Abgaben auf nikotinhaltige Produkte erhöht würden, dürfe dieses Geld „nicht einfach im allgemeinen Bundeshaushalt verschwinden“. Nach dem Verursacherprinzip müsse ein „angemessener Teil“ dem Gesundheitsfonds zugutekommen, denn die Folgekosten des Rauchens trügen am Ende Versicherte, Arbeitgeber und das Gesundheitssystem.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Hendrik Streeck, Christos Pantazis, Simone Borchardt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, SPD, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, Rheinische Post, gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christos Pantazis, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt, Gesundheitsfonds.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Anlässlich des Weltnichtrauchertags fordern Politiker von CDU und SPD höhere Preise für Zigaretten und Vapes, um junge Menschen vom Rauchen abzuhalten und gesundheitliche Erfolge zu erzielen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anlass war der Weltnichtrauchertag
- Politischer Fokus auf Gesundheitsförderung
- Zielgruppen: junge Menschen und Raucher
- Anliegen der Politiker: höhere Preise für Tabakprodukte
- Argumentation für gesundheitspolitische Erfolge
- Diskussion um Tabaksteuer und deren Verwendung
- Verursacherprinzip als Thema in der Debatte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politiker von CDU und SPD werben für höhere Preise von Zigaretten und Vapes
- Drogenbeauftragter Hendrik Streeck (CDU) fordert spürbare Preissteigerungen
- Höhere Preise sollen junge Menschen vom Rauchen abhalten und Rauchern beim Aufhören helfen
- Streeck sieht erhöhte Tabaksteuer als gesundheitspolitischen Erfolg, nicht als Einnahmeausfall
- Christos Pantazis (SPD) betont, dass höhere Preise das Einstiegsalter für junge Menschen steigern können
- Pantazis spricht sich für ehrliche Diskussionen über Tabakpreise aus, mit Fokus auf Gesundheit
- Simone Borchardt (CDU) fordert, dass Einnahmen aus Tabaksteuern dem Gesundheitsfonds zugutekommen sollen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höhere Preise für Zigaretten und Vapes
- Abschreckung junger Menschen vom Rauchen
- Unterstützung für Raucher beim Aufhören
- Gesundheitspolitischer Erfolg trotz möglichem Einnahmeausfall
- Weniger Suchterkrankungen
- Weniger Krebsfälle
- Mehr gesunde Lebensjahre
- Zweckgebundene Verwendung von Tabakeinnahmen für den Gesundheitsfonds
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Hendrik Streeck (CDU) argumentiert, dass höhere Preise für Zigaretten und Vapes junge Menschen vom Rauchen abhalten und gesundheitspolitische Erfolge darstellen.
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