Kommunen begrüßen Baugesetzbuch-Novelle

Kommunen begrüßen Baugesetzbuch-Novelle

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Baupolitik in Deutschland: Herausforderungen und Reformen

Berlin () – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Baugesetzbuch-Novelle grundsätzlich begrüßt, die das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedet hat. Bauen in Deutschland müsse weiter beschleunigt werden, sagte Präsident Ralph Spiegler der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Zudem müssten die gemeindlichen Spielräume im Städtebaurecht gestärkt werden. Daher seien Vorschläge etwa zur Ausweitung kommunaler Vorkaufsrechte, zur Vereinfachung der Umweltprüfung oder zur vollständigen Digitalisierung der Bauleitplanverfahren zu begrüßen. Dies gelte auch für eine verbesserte Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimaanpassung im Rahmen der Bauleitplanung sowie für verbesserte kommunale Möglichkeiten, um gegen verwahrloste sogenannte Schrottimmobilien vorzugehen, so Spiegler.

Er kritisierte jedoch die neuen Zeitvorgaben für Planverfahren. „Nicht sachgerecht ist hingegen der Vorschlag, zukünftig Bebauungsplanverfahren innerhalb einer Frist von zwei Jahren zum Abschluss zu bringen“, sagte er. Zwar mag die Intention des Gesetzgebers, Verfahren zu beschleunigen, nachvollziehbar sein. Kommunale Bauleitplanverfahren seien aber regelmäßig durch komplexe und rechtliche Anforderungen geprägt, die von den Kommunen nicht ohne Weiteres beschleunigt werden könnten, sagte Spiegler.

Insbesondere Umweltprüfungen, Immissionsschutzfragen, Fragen der verkehrlichen Erschließung oder auch Altlastenprüfungen erforderten teils aufwändige Prüfungen und Abwägungen. Eine Zeitvorgabe von zwei Jahren stelle sich insoweit als praxisfremd dar. „Hier werden Erwartungen geweckt, die Kommunen gar nicht auf sich allein gestellt erfüllen können“, kritisierte der Präsident des Städte- und Gemeindebundes.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verena Hubertz am 27.05.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ralph Spiegler, Verena Hubertz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Städte- und Gemeindebund, Bundeskabinett, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 27.05.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt die Novelle des Baugesetzbuchs zur Beschleunigung des Bauens in Deutschland, verlangt jedoch eine Stärkung kommunaler Spielräume und kritisiert die unrealistischen Zweijahresfristen für Bebauungsplanverfahren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verabschiedung der Baugesetzbuch-Novelle durch das Bundeskabinett
  • Notwendigkeit, Bauen in Deutschland zu beschleunigen
  • Forderung nach Stärkung der gemeindlichen Spielräume im Städtebaurecht
  • Maßnahmen zur Ausweitung kommunaler Vorkaufsrechte
  • Vereinfachung der Umweltprüfung
  • Vollständige Digitalisierung der Bauleitplanverfahren
  • Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Bauleitplanung
  • Verbesserung der Maßnahmen gegen verwahrloste Immobilien
  • Einführung neuer Zeitvorgaben für Planverfahren
  • Kritische Reaktion auf eng gesetzte Fristen für Bebauungsplanverfahren
  • Komplexität der kommunalen Bauleitplanverfahren und deren rechtliche Anforderungen
  • Herausforderungen bei Umweltprüfungen und anderen erforderlichen Prüfungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutscher Städte- und Gemeindebund begrüßt Baugesetzbuch-Novelle
  • Präsident Ralph Spiegler äußert sich zur Notwendigkeit der Beschleunigung des Bauens
  • Forderung nach Stärkung gemeindlicher Spielräume im Städtebaurecht
  • Unterstützung für Vorschläge zu kommunalen Vorkaufsrechten und zur Digitalisierung der Verfahren
  • Verbesserung von Klimaschutz und kommunalen Maßnahmen gegen Schrottimmobilien gefordert
  • Kritik an neuen Zeitvorgaben für Planverfahren (zwei Jahre für Bebauungspläne)
  • Komplexität der kommunalen Bauleitplanverfahren wird betont
  • Warnung vor unrealistischen Erwartungen an die Kommunen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Beschleunigung des Bauens in Deutschland
  • Verstärkung der gemeindlichen Spielräume im Städtebaurecht
  • Ausweitung kommunaler Vorkaufsrechte
  • Vereinfachung der Umweltprüfung
  • Vollständige Digitalisierung der Bauleitplanverfahren
  • Verbesserte Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimaanpassung
  • Verbesserte kommunale Möglichkeiten gegen verwahrloste Schrottimmobilien
  • Schwierigkeiten bei der Einhaltung neuer Zeitvorgaben für Planverfahren
  • Weckung nicht erfüllbarer Erwartungen bei Kommunen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ralph Spiegler, der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, äußert sich positiv zur Baugesetzbuch-Novelle, kritisiert jedoch die neuen Zeitvorgaben für Planverfahren als praxisfremd.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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