Gedenken an Vertreibung in Tschechien
München () – Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Gedenkakt für die Opfer des Brünner Todesmarschs in Pohrlitz/Pohořelice teilgenommen, teilte das Sozialministerium mit. Anschließend nahmen beide am Brünner Friedensmarsch teil.
Der Gedenkakt mit Kranzniederlegung fand im Rahmen des 76. Sudetendeutschen Tages statt, der in diesem Jahr erstmals in Tschechien ausgerichtet wird.
Scharf betonte in ihrer Rede die Notwendigkeit des Erinnerns: „Das Massengrab steht für die unfassbaren Schrecken von Flucht und Vertreibung. Ein unaussprechliches Grauen, ein furchtbares Schicksal.“ Sie hob hervor, dass Erinnerung nicht rückwärtsgewandt, sondern richtungsweisend sei.
Der Brünner Friedensmarsch sei ein starkes Zeichen der Versöhnung: „Wir halten die Erinnerung wach. Wir trauern miteinander.
Wir bauen Brücken, wo früher Gräben waren. Versöhnung statt Vergeltung.“
Der sogenannte Brünner Todesmarsch am 31. Mai 1945 war Teil der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus Mähren.
Tausende Menschen starben auf dem Weg von Brünn nach Niederösterreich. Seit mehr als zehn Jahren erinnert der Brünner Friedensmarsch an dieses Geschehen, bei dem Deutsche und Tschechen gemeinsam den Weg des Todesmarschs rückwärts von Pohrlitz nach Brünn gehen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bayerns Sozialministerin und Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen Ulrike Scharf und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei der Kranzniederlegung am Massengrab in Pohrlitz/Pohořelice. (Archiv), StMAS / Nötel / Schäffler via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ulrike Scharf, Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bayerns Sozialministerium, Ulrike Scharf, Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt, Sudetendeutscher Tag, Brünner Friedensmarsch, Brünner Todesmarsch, Mähren.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 31. Mai 1945 statt. Der Zeitraum des Gedenkakts war im Rahmen des 76. Sudetendeutschen Tages, dessen spezifisches Datum nicht erwähnt wird.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Pohrlitz/Pohořelice, Brünn.
Worum geht es in einem Satz?
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nahmen am Gedenkakt für die Opfer des Brünner Todesmarschs teil und betonten die Bedeutung der Erinnerung und Versöhnung während des 76. Sudetendeutschen Tages in Tschechien.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Brünner Todesmarsch am 31. Mai 1945
- Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus Mähren
- Unfassbare Schrecken von Flucht und Vertreibung
- Tausende Tote auf dem Weg nach Niederösterreich
-
- Sudetendeutscher Tag in Tschechien
- Gedenkakt mit Kranzniederlegung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ulrike Scharf und Alexander Dobrindt nahmen an Gedenkakt für Brünner Todesmarsch teil
- Kranzniederlegung fand beim 76. Sudetendeutschen Tag in Tschechien statt
- Scharf betonte Notwendigkeit des Erinnerns und dass es richtungsweisend sei
- Erinnerung als Zeichen der Versöhnung und Trauer
- Brünner Friedensmarsch als gemeinsames Gedenken der Deutschen und Tschechen
- Todesmarsch Teil der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung 1945
- Tausende starben auf dem Weg von Brünn nach Niederösterreich
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erinnerung an die Schrecken von Flucht und Vertreibung
- Betonung der Notwendigkeit des Gedenkens
- Stärkung der Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen
- Förderung einer gemeinschaftlichen Trauer
- Aufbau von Brücken anstelle von Gräben
- Langfristige Erinnerungskultur
- Zeichen des Friedens und der Einheit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf zitiert, in der sie die Notwendigkeit des Erinnerns betont und die Bedeutung der Versöhnung hervorhebt.
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