Lauterbach pocht auf Widerspruchslösung bei Organspende

Lauterbach pocht auf Widerspruchslösung bei Organspende

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Gesundheitspolitik in Deutschland: Organspende-Debatte

Berlin () – Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dringt in der Debatte um die Neuregelung der Organspende erneut auf die Einführung der sogenannten Widerspruchslösung.

„Es ist nicht zu viel verlangt, wenn diejenigen, die keine Organe spenden wollen, sich in eine vorhandene sichere Datenbank als Nicht-Spender eintragen lassen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Diejenigen, die im Bedarfsfall bereit wären, ein Spenderorgan zu nehmen, seien seiner Ansicht nach auch moralisch in der Pflicht, potenzielle Spender zu sein.

In den letzten Jahren seien Tausende Menschen in Deutschland gestorben, als sie auf ein Spenderorgan gewartet hätten, das niemals kam, so Lauterbach. Dazu komme das unnötige medizinische Leid der Betroffenen auf den Wartelisten und die Unsicherheit und das Leid ihrer Kinder, Eltern oder Partner.

Eine Gruppe von Abgeordneten über Fraktionsgrenzen hinweg hatte zuletzt eine grundlegende Neuregelung der Organspende in Deutschland gefordert. Eine andere Gruppe hingegen will an der bisherigen Regelung im Grundsatz festhalten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Organspendeausweis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karl Lauterbach

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Karl Lauterbach, SPD, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach dringt auf die Widerspruchslösung bei der Organspende, um die Zahl der Wartenden zu reduzieren und das medizinische Leid Betroffener zu verringern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Anzahl wartender Patienten auf Organspender
  • Todesfälle von Patienten auf Wartelisten
  • Medizinisches Leid für Betroffene und Angehörige
  • Diskussion über bestehende Organspenderegelung
  • Interesse an einer Widerspruchslösung
  • Politische Debatte über Neuregelung der Organspende

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Karl Lauterbach fordert Widerspruchslösung zur Organspende
  • Vorschlag, Nicht-Spender in Datenbank einzutragen
  • Moralphilosophische Sicht auf Spendenbereitschaft
  • Tausende Todesfälle durch Mangel an Spenderorganen erwähnt
  • Diskussion über grundlegende Neuregelung durch Abgeordnete
  • Uneinigkeit über Beibehaltung der bisherigen Regelung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung einer Widerspruchslösung
  • Eintragung in Datenbank als Nicht-Spender
  • Moralische Pflicht von potenziellen Organempfängern zur Spende
  • Sterben Tausender Menschen auf Wartelisten
  • Medizinisches Leid der Wartenden
  • Unsicherheit und Leid für Angehörige
  • Forderung nach grundlegender Neuregelung der Organspende
  • Widerstand gegen Änderungen der bestehenden Regelung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach zitiert, der die Einführung der Widerspruchslösung in der Organspende-Debatte befürwortet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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