Linke wirft Senat Lippenbekenntnisse bei Antiziganismus-Strategie vor

Linke wirft Senat Lippenbekenntnisse bei Antiziganismus-Strategie vor

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Antiziganismus-Bekämpfung in Hamburg unter Kritik

Hamburg () – Die Hamburger Linksfraktion hat dem Senat vorgeworfen, seine Strategie zur Bekämpfung von Antiziganismus nicht ausreichend umzusetzen. Anlässlich des Gedenktages an die Verfolgung von Sinti und Roma am 16. Mai teilte die Fraktion mit, dass eine eigene Anfrage eine erhebliche Diskrepanz zwischen den formulierten Ansprüchen und der tatsächlichen Umsetzung offenlege.

Die angekündigte „umfassende Aufarbeitung“ erschöpfe sich faktisch in der Ankündigung eines noch nicht begonnenen Forschungsprojekts sowie eines isolierten Pilotprojekts im Jobcenter.

Konkrete Maßnahmen, wirksame Kontrollmechanismen oder klar definierte Verantwortlichkeiten fehlten, so die Kritik. Allein in Hamburg wurden 1940 über 1.000 Sinti und Roma durch die Polizei und norddeutsche Behörden verhaftet und in das Zwangsarbeitslager Belzec deportiert.

Die Fachsprecherin für Antidiskriminierung, Hila Latifi, erklärte: „Statt der Umsetzung klar angekündigter Vorhaben und überprüfbarer Ziele lese ich in der Antwort des Senats vor allem leere Absichtserklärungen und vage Verweise.

Antiziganismus wird hier durch eine allgemeine Diversity-Logik aus seinem historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gelöst. Gerade an einem solchen Gedenktag bleibt die Erinnerung so ein reines Lippenbekenntnis.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hila Latifi

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hamburger Linksfraktion, Senat, Sinti, Roma, Jobcenter, Belzec, Hila Latifi

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Gedenktag an die Verfolgung von Sinti und Roma fand am 16. Mai statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg, Belzec

Worum geht es in einem Satz?

Die Hamburger Linksfraktion kritisiert den Senat für eine unzureichende Umsetzung seiner Strategie zur Bekämpfung von Antiziganismus, insbesondere anlässlich des Gedenktages für die Verfolgung von Sinti und Roma, und bemängelt das Fehlen konkreter Maßnahmen und Verantwortlichkeiten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorwurf der Linksfraktion an den Senat
  • Unzureichende Umsetzung der Antiziganismus-Bekämpfungsstrategie
  • Gedenktag zur Verfolgung von Sinti und Roma
  • Diskrepanz zwischen Ansprüchen und tatsächlicher Umsetzung
  • Ankündigung eines unbegonnenen Forschungsprojekts
  • Existenz eines isolierten Pilotprojekts im Jobcenter
  • Fehlende konkrete Maßnahmen und Kontrollmechanismen
  • Historische Verhaftungen und Deportationen in Hamburg
  • Kritik an leeren Absichtserklärungen des Senats
  • Fehlender historischer und gesellschaftlicher Kontext in der Antiziganismus-Bekämpfung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linksfraktion wirft Senat unzureichende Umsetzung der Antiziganismus-Bekämpfungsstrategie vor
  • Anfrage zeigt Diskrepanz zwischen Ansprüchen und Umsetzung
  • Geplante „umfassende Aufarbeitung“ beschränkt sich auf Ankündigung eines Forschungsprojekts und ein Pilotprojekt im Jobcenter
  • Fehlende konkrete Maßnahmen, Kontrollen und Verantwortlichkeiten
  • Hila Latifi kritisiert leere Absichtserklärungen des Senats
  • Antiziganismus wird durch allgemeine Diversity-Logik aus historischem Kontext gelöst
  • Erinnerung an Verfolgung bleibt als Lippenbekenntnis wahrgenommen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorwurf der unzureichenden Umsetzung von Antiziganismus-Bekämpfung
  • Diskrepanz zwischen Ansprüchen und Umsetzung
  • Fehlende konkrete Maßnahmen
  • Mangel an wirksamen Kontrollmechanismen
  • Unklare Verantwortlichkeiten
  • Kritik an leeren Absichtserklärungen
  • Antiziganismus wird als Thema nicht adäquat behandelt
  • Erinnerung bleibt lediglich ein Lippenbekenntnis

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Fachsprecherin für Antidiskriminierung, Hila Latifi, zitiert. Sie kritisiert, dass die Antwort des Senats vor allem leere Absichtserklärungen und vage Verweise enthält.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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