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Linke fordert Wiedereinführung der Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus in Thüringen
Erfurt () – Die Linke im Thüringer Landtag hat anlässlich des zehnten Europäischen Gedenktags an den Genozid an Sinti und Roma am 2. August die Wiedereinführung der unter Rot-Rot-Grün eingerichteten Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus gefordert. Die Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion, Katharina König-Preuss, sagte am Mittwoch, dass die Streichung der Stelle durch die aktuelle CDU-BSW-SPD-Koalition ein verheerendes Signal sei.
König-Preuss verwies auf den aktuellen Bericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus, der einen Anstieg der gemeldeten Vorfälle um 40 Prozent auf 1.678 Fälle im Jahr 2024 zeigt.
Besonders alarmierend seien dabei 94 Fälle mit direktem Bezug zur nationalsozialistischen Vergangenheit, darunter Schändungen von Gedenkorten und die Leugnung des Völkermords. Die Politikerin kritisierte, dass Antiziganismus in der Gesellschaft oft verharmlost werde.
Die Linke erinnerte an die Ermordung von über 4.300 Sinti und Roma in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau.
König-Preuss betonte, dass die Bekämpfung des Antiziganismus eine dauerhafte Aufgabe sei, die feste Strukturen und politische Maßnahmen erfordere. Die Streichung der Beauftragtenstelle werfe zudem Fragen zum historischen Bewusstsein der Landesregierung auf.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Katharina König-Preuss.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 2. August statt, anlässlich des zehnten Europäischen Gedenktags an den Genozid an Sinti und Roma.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Auschwitz-Birkenau
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke im Thüringer Landtag fordert anlässlich des zehnten Europäischen Gedenktags an den Genozid an Sinti und Roma die Wiedereinführung der abgeschafften Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus, da die Streichung als verheerendes Signal angesehen wird und ein Anstieg der Vorfälle dokumentiert ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist der zehnte Europäische Gedenktag an den Genozid an Sinti und Roma, der an die Ermordung von über 4.300 Sinti und Roma im KZ Auschwitz-Birkenau erinnert. Die Linke im Thüringer Landtag fordert die Wiedereinführung einer Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus, nachdem die Streichung dieser Stelle durch die aktuelle Koalition als alarmierend und als Signal für ein mangelndes historisches Bewusstsein wahrgenommen wird, besonders angesichts eines signifikanten Anstiegs antiziganistischer Vorfälle.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Linke im Thüringer Landtag die Wiedereinführung einer Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus fordert, nachdem die Streichung durch die aktuelle Koalition als verheerendes Signal wahrgenommen wird. Katharina König-Preuss hebt zudem den alarmierenden Anstieg von Antiziganismus-Fällen und deren Verharmlosung in der Gesellschaft hervor.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden: Streichung der Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus, verheerendes Signal an die Gesellschaft, Anstieg der gemeldeten Vorfälle um 40 Prozent auf 1.678 Fälle, 94 Fälle mit direktem Bezug zur nationalsozialistischen Vergangenheit, Schändungen von Gedenkorten, Leugnung des Völkermords, Verharmlosung des Antiziganismus in der Gesellschaft, Fragen zum historischen Bewusstsein der Landesregierung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katharina König-Preuss, der Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Linken im Thüringer Landtag, zitiert. Sie kritisierte die Streichung der Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus durch die aktuelle Koalition als ein verheerendes Signal und verwies auf den Anstieg der gemeldeten Vorfälle um 40 Prozent im Jahr 2024, was die Notwendigkeit zur Bekämpfung des Antiziganismus unterstreiche.
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