Gesellschaft: Brandenburg setzt Zeichen gegen Diskriminierung
Potsdam () – Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) hat das Land Brandenburg am Montag ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt. Vor dem Brandenburger Landtag und dem Gleichstellungsministerium in Potsdam wurde die Regenbogenfahne gehisst.
Das teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt mit.
Gleichstellungsminister Rene Wilke sagte bei der Veranstaltung, in Zeiten zunehmender queerfeindlicher Übergriffe sei es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen. Die Landesregierung stehe konsequent für den Schutz und die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ein.
Die Bekämpfung von Queerfeindlichkeit sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. An der Aktion nahmen auch Staatssekretär Johannes Wagner, die Landesgleichstellungsbeauftragte Uta Kletzing und Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke teil.
Ein wesentliches Instrument der Landesregierung ist der Aktionsplan Queeres Brandenburg mit rund 100 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern.
Das Ministerium fördert unter anderem Projekte für Regenbogenfamilien, die Unterstützung queerer Geflüchteter sowie die Vernetzung kommunaler Strukturen. In diesem Jahr werden zudem fünf von insgesamt 25 geplanten Pride- und CSD-Veranstaltungen im Land finanziell unterstützt.
Der IDAHOBIT wird seit 2005 jährlich am 17. Mai begangen und erinnert an die Streichung der Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1990.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regenbogen-Fahne (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Rene Wilke, Johannes Wagner, Uta Kletzing, Ulrike Liedtke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Brandenburg, Gleichstellungsministerium, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Rene Wilke, Johannes Wagner, Uta Kletzing, Ulrike Liedtke, Aktionsplan Queeres Brandenburg, Weltgesundheitsorganisation.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 17. Mai statt, da dieser Tag der Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) ist.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam
Worum geht es in einem Satz?
Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) setzte Brandenburg ein Zeichen gegen Diskriminierung, indem die Regenbogenfahne vor dem Landtag gehisst wurde, während der Gleichstellungsminister die Bedeutung von Akzeptanz und den Schutz sexueller sowie geschlechtlicher Vielfalt betonte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT)
- Zunehmende queerfeindliche Übergriffe
- Stärkung von Schutz und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
- Platzierung der Regenbogenfahne vor dem Brandenburger Landtag und dem Gleichstellungsministerium
- Existenz des Aktionsplans Queeres Brandenburg mit umfangreichen Maßnahmen
- Erinnerung an die Streichung der Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der WHO im Jahr 1990
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Brandenburg setzt Zeichen gegen Diskriminierung durch Hissen der Regenbogenfahne
- Gleichstellungsminister Rene Wilke betont Wichtigkeit der Haltung gegen queerfeindliche Übergriffe
- Landesregierung bekennt sich zum Schutz und zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
- Bekämpfung von Queerfeindlichkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hervorgehoben
- Teilnahme an der Aktion von Staatssekretär, Landesgleichstellungsbeauftragter und Landtagspräsidentin
- Aktionsplan Queeres Brandenburg mit rund 100 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern als wichtiges Instrument
- Förderung von Projekten für Regenbogenfamilien und Unterstützung queerer Geflüchteter
- Finanzielle Unterstützung von fünf Pride- und CSD-Veranstaltungen in diesem Jahr
- IDAHOBIT wird seit 2005 jährlich begangen, erinnert an Streichung der Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der WHO im Jahr 1990
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt
- Erhöhung der Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
- Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
- Förderung von Projekten für Regenbogenfamilien
- Unterstützung queerer Geflüchteter
- Vernetzung kommunaler Strukturen
- Finanzielle Unterstützung von Pride- und CSD-Veranstaltungen
- Durchführung eines Aktionsplans mit etwa 100 Maßnahmen
- Betonung der Notwendigkeit, Haltung gegen Queerfeindlichkeit zu zeigen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Gleichstellungsminister Rene Wilke sagte, in Zeiten zunehmender queerfeindlicher Übergriffe sei es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen.
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