Bahnbranche fordert Reform der Trassenpreise von Schnieder

Bahnbranche fordert Reform der Trassenpreise von Schnieder

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Verkehrspolitik: Reformbedarf im Schienenbereich Berlin

Berlin () – Vertreter der Bahnbranche fordern von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) eine schnelle Reform der Trassenpreise. Diese zahlen Unternehmen für die Nutzung des Schienennetzes an die Deutsche-Bahn-Tochter DB InfraGo.

„Es geht nicht mehr, dass man ungeachtet der Netzqualität jegliche Kosten inklusive Marge auf die Betreiber umlegen kann“, sagte André Schwämmlein, Mitgründer und Chef des privaten Zugunternehmens Flixtrain, dem „Spiegel“. Im April hatte der Europäische Gerichtshof die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt, dadurch drohen im Nahverkehr deutlich steigende Preise. Mit dem Urteil hätten die Richter den Grundstein für einen Systemwechsel gelegt, den die Branche seit Jahren fordere, so Schwämmlein.

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Reform der Trassenpreise angekündigt. Aus dem Bundesverkehrsministerium heißt es, man arbeite intensiv an diesem Thema. Schnieder will die Reform aber erst zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember umsetzen. Mehrere Verbände warfen dem Minister mangelnden Reformeifer vor. Trotz vielfachen Drängens seien die Grundzüge von Schnieders Plänen bislang noch nicht erkennbar, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben. Dabei sei eine grundlegende Reform ein dringendes Anliegen des Bahnsektors.

Kritik kommt auch aus den Bundesländern. Es sei deutlich geworden, dass der Bund zu zentralen Fragen der Reform derzeit keinen Gesprächsbedarf sehe, kritisierte Michael Pirschel, der Leiter des Ländergremiums Arbeitskreis Bahnpolitik, Ende April in einem Schreiben an Schnieders Ministerium.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schienen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Patrick Schnieder, André Schwämmlein, Michael Pirschel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bahnbranche, Patrick Schnieder, CDU, Deutsche-Bahn-Tochter DB InfraGo, Flixtrain, Spiegel, Europäischer Gerichtshof, Bundesregierung, Bundesverkehrsministerium, Michael Pirschel, Arbeitskreis Bahnpolitik

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Vertreter der Bahnbranche drängen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder auf eine schnelle Reform der Trassenpreise, da das kürzliche Urteil des Europäischen Gerichtshofs steigende Kosten für den Nahverkehr drohen lässt und die Branche schon lange eine grundlegende Änderunge fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach Reform der Trassenpreise von Bahnbranche
  • Trassenpreise für Schienennutzung an DB InfraGo
  • Urteil des Europäischen Gerichtshofs kippt Trassenpreisbremse
  • Gefahr steigender Preise im Nahverkehr
  • Grundstein für Systemwechsel im Bahnsektor
  • Ankündigung einer Reform im Koalitionsvertrag der Bundesregierung
  • Unzufriedenheit über mangelnden Reformeifer von Minister Patrick Schnieder
  • Kritik von Verbänden und Bundesländern an der Verzögerung der Reform

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Vertreter der Bahnbranche fordern schnelle Reform der Trassenpreise
  • André Schwämmlein kritisiert Kostenumlagen auf Betreiber
  • Europäischer Gerichtshof hat Trassenpreisbremse gekippt, drohende Preiserhöhungen im Nahverkehr
  • Bundesregierung hat Reform im Koalitionsvertrag angekündigt
  • Bundesverkehrsministerium arbeitet intensiv an der Reform, Umsetzung erst zum nächsten Fahrplanwechsel
  • Verbände äußern Vorwurf des mangelnden Reformeifers gegen Minister Schnieder
  • Grundzüge der Reform bislang unbekannt
  • Kritik aus den Bundesländern, kein Gesprächsbedarf seitens des Bundes

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach schneller Reform der Trassenpreise
  • Drohende Preissteigerungen im Nahverkehr
  • Grundstein für Systemwechsel gelegt
  • Mangelnder Reformeifer in der Branche
  • Keine erkennbaren Grundzüge der Pläne
  • Dringliches Anliegen des Bahnsektors
  • Bund sieht keinen Gesprächsbedarf zu zentralen Fragen der Reform

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. André Schwämmlein, Mitgründer und Chef von Flixtrain, äußerte: "Es geht nicht mehr, dass man ungeachtet der Netzqualität jegliche Kosten inklusive Marge auf die Betreiber umlegen kann."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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