Sachsen: Entlastung für regionale Schlachtbetriebe
Dresden () – Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag hat die gestrige Verabschiedung eines Antrags zur Entlastung kleiner Schlachtbetriebe als Erfolg für das regionale Handwerk gewertet. Der Antrag mit dem Titel „Entlastung kleiner Schlachtbetriebe umsetzen – Zukunft der regionalen Fleischverarbeitung sichern“ fand eine Mehrheit durch die Stimmen von BSW, AfD und Grünen, wie die Fraktion am Donnerstag mitteilte.
Ziel ist eine Deckelung der Fleischhygienegebühren, um die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe zu verbessern.
Der landwirtschaftspolitische Sprecher der BSW-Fraktion, Ulf Lange, kritisierte das Verhalten der Regierungskoalition aus CDU und SPD sowie der Linken scharf. „Die Handlungsnotwendigkeit ist seit Jahren belegt, doch die CDU-geführten Regierungen blieben untätig“, erklärte Lange. Er zeigte sich irritiert darüber, dass CDU und SPD die Zustimmung verweigert hätten, obwohl im Plenum Einigkeit über die Notwendigkeit der Gebührendeckelung geherrscht habe.
Die Linke sei trotz einer Ankündigung, dem Antrag zuzustimmen, im letzten Moment eingeknickt.
Die BSW-Fraktion übte zudem Kritik an den Grünen, die sich nach der Abstimmung in einer eigenen Mitteilung „bestürzt“ über die Mehrheitsbildung gezeigt hätten. „Dass sie sich nun über das Ergebnis ihres eigenen Antrags erschrecken, wirft Fragen nach ihrer politischen Glaubwürdigkeit auf“, sagte Lange. Er betonte, dass die Zustimmung zum vorliegenden Entwurf der einzig logische Weg gewesen sei, nachdem eigene Initiativen der BSW blockiert worden waren. „Brandmauern lösen keine realen Probleme“, so Lange.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ulf Lange
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BSW, AfD, Grüne, CDU, SPD, Linke
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Dresden
Worum geht es in einem Satz?
Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag bewertet die Verabschiedung eines Antrags zur Entlastung kleiner Schlachtbetriebe als Erfolg für das Handwerk, kritisiert jedoch die Regierungskoalition aus CDU und SPD sowie die Linke für ihre ablehnende Haltung trotz erkennbarer Notwendigkeit, während auch die Grünen für ihre Zweifel nach der Abstimmung in Frage gestellt werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verabschiedung eines Antrags zur Entlastung kleiner Schlachtbetriebe
- Mehrheit durch Stimmen der BSW, AfD und Grünen
- Ziel: Deckelung der Fleischhygienegebühren
- Verbesserung der wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe
- Kritik an CDU und SPD für Untätigkeit
- Einigkeit über Notwendigkeit der Gebührendeckung im Plenum
- Linke kündigte Zustimmung an, stellte sich dann jedoch quer
- Grüne zeigen sich nach Abstimmung bestürzt über Ergebnis ihres Antrags
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik hat reagiert mit
- BSW-Fraktion wertet Antrag als Erfolg
- Kritik an der Regierungskoalition (CDU, SPD) und Linken
- Vorwurf der Untätigkeit seitens CDU-geführter Regierungen
- Irritation über Verweigerung der Zustimmung trotz Einigkeit im Plenum
- Linke hat im letzten Moment zurückgezogen
- Kritik an Grünen wegen Bestürzung über die Mehrheitsbildung
- Fragen nach politischer Glaubwürdigkeit der Grünen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbesserung der wirtschaftlichen Lage kleiner Schlachtbetriebe
- Sicherung der Zukunft der regionalen Fleischverarbeitung
- Kritik an der Untätigkeit der CDU-geführten Regierungen
- Fragen nach der politischen Glaubwürdigkeit der Grünen
- Blockierte eigene Initiativen der BSW
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ulf Lange, der landwirtschaftspolitische Sprecher der BSW-Fraktion, kritisierte das Verhalten der Regierungskoalition und äußerte Unverständnis über die verweigerte Zustimmung.
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