Gesundheitspolitik in Hamburg: Reformforderungen der DAK
Hamburg () – Die Krankenkasse DAK fordert, Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Beamte zu übertragen.
DAK-Chef Andreas Storm sagte der „Rheinischen Post“, er halte es für zwingend notwendig, Änderungen für Kassenpatienten wirkungsgleich auf die Beihilfe für Beamte zu übertragen. „Wenn sich Leistungen für Kassenpatienten verschlechtern sollen, muss das auch bei der Beihilfe der Beamten gelten.“ Storm machte dazu einen konkreten Vorschlag: Bevor der Bundestag über die GKV-Reform entscheide, müsse das Kabinett die Eckpunkte für eine Reform der Beihilfe auf den Weg bringen. Das sei eine zwingende Voraussetzung dafür, dass man gesellschaftliche Akzeptanz bekomme.
Als ein Beispiel nannte der DAK-Chef das geplante Aus der Gratis-Mitversicherung von Ehepartnern. Die Mitversicherung sei bislang ein sozialpolitisch gut begründeter Vorteil der GKV im Vergleich zur privaten Krankenversicherung. Zu prüfen sei, ob man sie wirklich abschaffen wolle. Wenn ja, müsse dies auch auf die Beihilfe übertragen werden. Ab 2028 sollen laut Bundesreform bislang kostenlos mitversicherte Partner einen Beitrag von 2,5 Prozent zahlen.
Als zweites Beispiel nannte Storm die Ausgabebremse für die ärztliche Behandlung von Kassenpatienten. Zudem müsse das Herzstück der Reform – Ausgaben dürften nur so stark steigen wie die Beitragseinnahmen – auf die Beihilfe übertragen werden. Man brauche bei den Beihilfeausgaben des Bundes eine vergleichbare Ausgabenbremse.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DAK (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Storm
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DAK, Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), Rheinische Post, Bundestag, Kabinett, Bundesreform, private Krankenversicherung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die DAK fordert, dass geplante Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch für die Beihilfe von Beamten gelten, um eine gerechte Lastenverteilung zu gewährleisten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung der DAK nach Übertragung von Sparmaßnahmen auf Beamte
- Notwendigkeit zur Anpassung von Leistungen für Kassenpatienten und Beihilfe
- Diskussion um geplante GKV-Reform
- Beispiel: Aus der Gratis-Mitversicherung von Ehepartnern
- Beispiel: Ausgabebremse für ärztliche Behandlungen von Kassenpatienten
- Ziel der gesellschaftlichen Akzeptanz für Reformen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DAK fordert Übertragung von Sparmaßnahmen auf Beamte
- DAK-Chef Andreas Storm hält gleichwertige Änderungen für notwendig
- Vorschlag: Reform der Beihilfe vor GKV-Reform durch Kabinett zusichern
- Erwähnung des geplanten Aus der Gratis-Mitversicherung von Ehepartnern
- Forderung, Ausgabenbremse für Kassenpatienten auf Beihilfe zu übertragen
- Notwendigkeit einer Ausgabenbremse bei Beihilfeausgaben des Bundes
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach Übertragung von Sparmaßnahmen auf Beamte
- Notwendigkeit von Änderungen für Kassenpatienten auf Beihilfe
- Vorgeschlagene Eckpunkte für Reform der Beihilfe
- Gesellschaftliche Akzeptanz als Voraussetzung
- Mögliche Abschaffung der Gratis-Mitversicherung für Ehepartner
- Einführung eines Beitrags von 2,5 Prozent für mitversicherte Partner ab 2028
- Einführung einer Ausgabebremse für ärztliche Behandlung von Kassenpatienten
- Übertragung der Ausgabensteigerungsgrenze auf die Beihilfe
- Notwendigkeit einer vergleichbaren Ausgabenbremse für Beihilfeausgaben des Bundes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von DAK-Chef Andreas Storm zitiert. Er fordert, dass Änderungen für Kassenpatienten auch auf die Beihilfe für Beamte übertragen werden müssen, um gesellschaftliche Akzeptanz für die Reformen zu erreichen.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

