Strack-Zimmermann zweifelt an Schröder als Ukraine-Vermittler

Strack-Zimmermann zweifelt an Schröder als Ukraine-Vermittler

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Politik: Zweifel an Schröders Rolle als Vermittler

Berlin () – Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich skeptisch zu dem Vorschlag von Russlands Staatschef Wladimir Putin geäußert, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler im Krieg mit der Ukraine einzusetzen.

„Ein Vermittler in diesem Krieg muss von beiden Seiten akzeptiert werden“, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die entscheidende Frage ist daher, ob die Ukraine Gerhard Schröder in dieser Rolle akzeptieren und ihn angesichts der Tatsache, dass er auch nach der Annexion der Krim 2014 weiterhin eng mit Putin befreundet war – und womöglich noch ist -, tatsächlich als ausreichend neutral wahrnehmen würde.“ Das dürfe bezweifelt werden.

Hinzu komme, dass Schröder nicht nur bis nach Kriegsbeginn Geschäfte mit Nord Stream und anderen russischen Konzernen gemacht habe, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament weiter. Außerdem gebe es noch den „bizarren Auftritt“ von Schröder und seiner Frau 2022 in Moskau. Schröder habe zudem immer wieder die Nähe zu Putin gesucht und den Angriff auf die Ukraine nicht klar genug verurteilt. Die FDP-Politikerin zog als Fazit: „Es gibt also erhebliche Zweifel daran, dass das eine gute Idee wäre.“

Putin hatte Schröder am Samstag als Vermittler in die Diskussion gebracht. „Von allen europäischen Politikern würde ich Gespräche mit Schröder bevorzugen“, sagte der russische Präsident auf einer Pressekonferenz.

Mit Blick auf diesen Vorstoß gibt es auch aus der SPD Widerstand. „Putins Vorstoß, ausgerechnet Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel zu bringen, ist ein Affront gegenüber den USA und ein durchsichtiges Manöver“, sagte Michael Roth (SPD), früherer Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, dem „Tagesspiegel“. Wer ernsthaft Frieden wolle, beginne mit einem Waffenstillstand.

Putin aber stelle Bedingungen, die die Ukraine kaum akzeptieren könne, und bringe zugleich „seinen persönlichen Freund als Vermittler ins Spiel“, sagte Roth. „Das wirkt nicht wie ernsthafte Diplomatie, sondern wie der Versuch, Gesprächsbereitschaft zu simulieren und neue Unruhe in Europa zu stiften.“ Ein Moderator möglicher Verhandlungen könne „nicht einfach Putins Buddy sein“, sagte der SPD-Politiker. „Entscheidend ist, dass er vor allem von der Ukraine akzeptiert wird. Das können weder Moskau noch wir für Kiew entscheiden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gerhard Schröder (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind:

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Wladimir Putin, Gerhard Schröder, Michael Roth.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
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Wann ist das Ereignis passiert?

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Moskau.

Worum geht es in einem Satz?

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann bewertet den Vorschlag von Wladimir Putin, Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Konflikt einzusetzen, skeptisch, da Schröder aufgrund seiner engen Beziehungen zu Putin und seiner Geschäftstätigkeiten in Russland als nicht neutral angesehen werden kann.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag von Putin, Schröder als Vermittler einzusetzen
  • Schröders enge Beziehung zu Putin seit der Annexion der Krim 2014
  • Schröders Geschäfte mit russischen Konzernen bis nach Kriegsbeginn
  • Bizarre öffentliche Auftritte von Schröder in Moskau 2022
  • Unzureichende klare Verurteilung des Ukraine-Angriffs durch Schröder
  • Zweifel an Schröders Neutralität und Akzeptanz durch die Ukraine
  • Widerstand aus der SPD gegen Putins Vorstoß
  • Wahrnehmung von Putins Proposal als Affront gegenüber den USA
  • Realistische Möglichkeiten eines Waffenstillstands nicht gegeben
  • Befürchtung, dass der Vorschlag Unruhe in Europa stiftet

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann äußert Skepsis zu Putin's Vorschlag von Schröder als Vermittler
  • Betont, dass ein Vermittler von beiden Seiten akzeptiert werden muss
  • Zweifel an Schröders Neutralität aufgrund seiner Nähe zu Putin und Geschäften mit russischen Firmen
  • SPD-Politiker Michael Roth kritisiert Putins Vorstoß als Affront und durchsichtiges Manöver
  • Roth argumentiert, dass ein echter Friedenswille mit einem Waffenstillstand beginnt
  • Schlägt vor, dass ein Vermittler nicht einfach Putins Freund sein kann
  • Entscheidung über Akzeptanz des Vermittlers muss von der Ukraine getroffen werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zweifel an der Neutralität von Gerhard Schröder
  • Ablehnung seiner Rolle als Vermittler seitens der Ukraine
  • Widerstand innerhalb der SPD
  • Wahrnehmung von Putins Vorschlag als Affront gegenüber den USA
  • Einschätzung des Vorschlags als durchsichtiges Manöver
  • Bedenken hinsichtlich ernsthafter Diplomatie
  • Möglichkeit neuer Unruhe in Europa

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marie-Agnes Strack-Zimmermann zitiert, in der sie skeptisch zu Wladimir Putins Vorschlag steht, Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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