Migrationsforscher kritisiert Dobrindts Asylpolitik

Migrationsforscher kritisiert Dobrindts Asylpolitik

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Migration und Asylpolitik in Deutschland

Berlin () – Der Migrationsforscher Gerald Knaus hat die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor einem Jahr angeordneten Zurückweisungen von Asylbewerbern an den deutschen Binnengrenzen grundsätzlich kritisiert.

Die Asylanträge in Deutschland seien im Vergleich zum Jahr 2024 dramatisch zurückgegangen, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). Das liege allerdings vor allem an der Entwicklung in Syrien und dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 sowie dem darauffolgenden Rückgang syrischer Flüchtlinge in der gesamten EU, und nicht an der Berliner Politik. In den letzten Jahren vor 2024 hätten 80 Prozent aller Syrer in der gesamten EU nur in Deutschland und Österreich Schutz erhalten. Den Rückgang spürten diese beiden Länder nun am meisten, so Knaus.

„Statt diese positive Entwicklung als große Chance für eine nachhaltige, humane Kontrolle der irregulären Migration in die EU zu nutzen, setzt die Regierung seit Mai 2025 vor allem auf Symbolpolitik an der deutschen Binnengrenze: Zurückweisungen nach Österreich, Polen, die Schweiz“, kritisierte der Wissenschaftler. Das Instrument, das 2015 unter allen Parteien nur die AfD forderte, sei klar europarechtswidrig, nicht nachhaltig und habe trotz großem Aufwand nur wenig Wirkung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verkehrskontrolle an der Grenze zu Polen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Gerald Knaus, Alexander Dobrindt, Baschar al-Assad

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenminister, Alexander Dobrindt, CSU, Gerald Knaus, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Baschar al-Assad, EU, AfD.

Wann ist das Ereignis passiert?

Die erwähnten Zeiträume und Daten sind:

  • Der Rückgang der Asylanträge in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2024.
  • Der Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024.
  • Die Durchführung der Zurückweisungen von Asylbewerbern ab Mai 2025.

Zusammenfassend:

  • 2024, Dezember 2024, Mai 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Polen, Österreich, Schweiz.

Worum geht es in einem Satz?

Migrationsforscher Gerald Knaus kritisiert die von Innenminister Dobrindt angeordneten Zurückweisungen von Asylbewerbern an deutschen Binnengrenzen als ineffektiv und europarechtswidrig, da der Rückgang der Asylanträge hauptsächlich auf politische Entwicklungen in Syrien zurückzuführen sei und nicht auf die deutsche Migrationspolitik.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anordnung von Zurückweisungen von Asylbewerbern an deutschen Binnengrenzen
  • Dramatischer Rückgang der Asylanträge in Deutschland im Vergleich zu 2024
  • Entwicklungen in Syrien und Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024
  • Rückgang syrischer Flüchtlinge in der gesamten EU
  • Hoher Anteil syrischer Flüchtlinge in Deutschland und Österreich vor 2024
  • Kritik an der Symbolpolitik der deutschen Regierung seit Mai 2025
  • Europarechtswidrigkeit des Instruments der Zurückweisungen
  • Geringe Wirkung trotz großer Anstrengungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagieren nicht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dramatischer Rückgang der Asylanträge in Deutschland
  • Rückgang syrischer Flüchtlinge in der gesamten EU
  • Negative Auswirkungen auf Deutschland und Österreich
  • Symbolpolitik der Regierung
  • Europarechtswidrigkeit der Zurückweisungen
  • Mangelnde Nachhaltigkeit der Maßnahmen
  • Geringe Wirksamkeit trotz großem Aufwand

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme des Migrationsforschers Gerald Knaus zitiert, der die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt angeordneten Zurückweisungen von Asylbewerbern kritisch beurteilt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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