Widerstand gegen Elterngeld-Reform in Berlin
Berlin () – Gegen die geplante Elterngeld-Reform der Bundesregierung zeichnet sich breiter Widerstand ab.
Die familienpolitische Sprecherin der SPD, Jasmina Hostert, sagte dem „Handelsblatt“: „Gerade jetzt brauchen Familien Stabilität und Verlässlichkeit. Kürzungen bei Kindern und Familien lehne ich ab.“ Auch die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack übte scharfe Kritik. Wer jetzt darüber nachdenke, beim Elterngeld zu kürzen, habe die Zeichen der Zeit nicht verstanden und handle dem Koalitionsversprechen zuwider, Familien in den Mittelpunkt zu stellen und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen zu stärken.
Auch Ökonomen sehen Kürzungen kritisch. „Ich sehe nach aktuellem Stand kaum wesentliche Einsparpotenziale beim Elterngeld, ohne seinen Charakter grundlegend zu verändern“, sagte Wido Geis-Thöne vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) soll in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen. Um die Ausgaben zu senken, soll Prien das Elterngeld reformieren. So sieht es der Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt vor. DIW-Ökonomin Katharina Wrohlich sagte: „Angesichts sinkender Geburtenraten wären Kürzungen bei einer der zentralen familienpolitischen Leistungen das falsche Signal.“ Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland so wenige Babys zur Welt wie noch nie seit 1946.
Die Union schlägt vor, zunächst an anderer Stelle im Familienetat zu kürzen. „Statt des Elterngelds könnten auch die Projektförderungen des Familienministeriums in den Blick genommen werden“, sagte die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anne König. Als die frühere Familienministerin Lisa Paus (Grüne) 2023 beim Elterngeld kürzte, sorgte das für eine große öffentliche Protestwelle.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strand (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jasmina Hostert, Elke Hannack, Wido Geis-Thöne, Karin Prien, Katharina Wrohlich, Anne König, Lisa Paus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, DGB, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), CDU, DIW, Grüne
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Gegen die geplante Elterngeld-Reform der Bundesregierung regt sich breiter Widerstand, da Kritiker befürchten, dass Kürzungen in der Familienförderung in Anbetracht stagnierender Geburtenraten das falsche Signal setzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Elterngeld-Reform der Bundesregierung
- Breiter Widerstand von politischen Akteuren und Ökonomen
- Forderung nach Stabilität und Verlässlichkeit für Familien
- Kritische Einschätzungen zur Notwendigkeit von Kürzungen
- Ziel der Einsparungen: 500 Millionen Euro im Etat der Bundesfamilienministerin
- Historisch niedrige Geburtenrate im letzten Jahr
- Vorschläge zur Kürzung an anderen Stellen im Familienetat
- Öffentliche Protestwelle gegen frühere Kürzungen beim Elterngeld
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Breiter Widerstand gegen die geplante Elterngeld-Reform
- SPD-Sprecherin Jasmina Hostert fordert Stabilität und Verlässlichkeit für Familien
- DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisiert geplante Kürzungen als verfehlt
- Ökonomen sehen wenig Einsparpotenziale beim Elterngeld
- Bundesfamilienministerin Karin Prien plant 500 Millionen Euro Einsparungen im Etat
- DIW-Ökonomin Katharina Wrohlich warnt vor falschem Signal bei Kürzungen
- Historisch niedrige Geburtenraten im vergangenen Jahr
- Union schlägt vor, an anderen Stellen im Familienetat zu kürzen
- Frühere Kürzungen führten zu großer öffentlicher Protestwelle
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Breiter Widerstand gegen die Elterngeld-Reform
- Forderung nach Stabilität und Verlässlichkeit für Familien
- Kritik an Kürzungen bei Elterngeld
- Gefahr der Signalwirkung bei sinkenden Geburtenraten
- mögliche Einsparungen nicht realisierbar ohne grundlegende Änderungen
- Öffentliche Protestwelle bei vorherigen Kürzungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jasmina Hostert, die familienpolitische Sprecherin der SPD, äußert, dass sie Kürzungen bei Kindern und Familien ablehnt, da Familien gerade jetzt Stabilität und Verlässlichkeit benötigen.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

