Kanzleramtsminister räumt Kommunikationsdefizite ein

Kanzleramtsminister räumt Kommunikationsdefizite ein

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Politik: Bundesregierung gesteht Kommunikationsprobleme ein

() – Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) räumt im Zuge der Reformanstrengungen Defizite der mit Blick auf die Kommunikation nach außen ein.

„Also Tatsache ist jedenfalls, dass, wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, wir in der Tat ein Problem in diesem Bereich haben, dass wir da nicht so gut sind, wie wir sein müssten“, sagte Frei am Montag dem TV-Sender „Welt“ „Und trotzdem, glaube ich, ist es ganz wichtig, dass wir es schaffen, nicht über Stilfragen, sondern über Inhalte zu sprechen. Das gilt ja auch in der Koalition, wo wir mehr Gemeinsamkeiten haben, als es nach außen offensichtlich wird. Und das ist tatsächlich ein Problem.“

Mit Blick auf die starken Umfragewerte der AfD räumte der Kanzleramtsminister ein, dass die Außendarstellung der Regierungskoalition dafür mitverantwortlich sei. Die Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich sei, hänge natürlich damit zusammen, dass die Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen werde. Daran müsse man etwas ändern. Das bedeute gleichzeitig, dass man sehr viel energischer die Probleme angehen müsse, die man in Deutschland habe. „Da reicht es mit nicht, dass wir einfach nur stoisch den Koalitionsvertrag abarbeiten, sondern wir müssen die gewaltigen Herausforderungen, die größer sind als lange zuvor, die müssen wir auch entschiedener angehen“, so Frei. Das werde zwingende Voraussetzung sein, die AfD als eine populistische wieder zurückzudrängen, die es natürlich einfach habe, nur auf Probleme hinzuweisen, ohne auch adäquate Lösungen anbieten zu können.

Das persönliche Verhältnis zu Bundeskanzler sei intakt. „Wir arbeiten sehr, sehr gut, sehr vertrauensvoll zusammen, auch sehr eng. Und es besteht überhaupt kein Zweifel, dass es auch in Zukunft so sein wird“, sagte Frei. Angeschrien worden sei er „selbstverständlich nicht“. Man könne „sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben. Aber ich wundere mich, das hat überhaupt keinen reellen Hintergrund.“

Außerdem verteidigte er die Reformanstrengungen der Bundesregierung vor allem mit Blick auf die Gesundheitsreform, die die „umfassendste der letzten 20 Jahre“ sei. Sie sei darüber hinaus geeignet, „als erster Schritt dafür zu sorgen, dass die Lohnnebenkosten, dass die Sozialversicherungsbeiträge nicht weiter ungebremst steigen und damit natürlich ein echter Beitrag zur Steigerung der Standortgunst der Wettbewerbsfähigkeit des Landes ist“.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Thorsten Frei und Friedrich Merz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thorsten Frei, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, AfD, Bundesregierung, Koalition, Bundeskanzler, Merz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) gesteht Defizite in der Kommunikationsarbeit der Bundesregierung ein und betont die Notwendigkeit, die Bürger besser über Inhalte und Erfolge zu informieren, um die AfD in Umfragen zurückzudrängen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Defizite in der externen Kommunikation der Bundesregierung
  • Negative Umfragewerte und Wahrnehmung der Regierungsarbeit
  • Erfolge der AfD in Umfragen
  • Notwendigkeit, Inhalte, nicht nur Stilfragen, zu kommunizieren
  • Dringender Handlungsbedarf bei gesellschaftlichen Herausforderungen
  • Energisches Angehen der Probleme in Deutschland
  • Intaktes Verhältnis zwischen Thorsten Frei und Friedrich Merz
  • Verteidigung der Reformanstrengungen, speziell der Gesundheitsreform

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kanzleramtsminister Thorsten Frei erkennt Defizite in der Kommunikation der Bundesregierung
  • Negative Umfrageergebnisse werden als Hinweis auf Kommunikationsprobleme interpretiert
  • Außendarstellung der Regierungskoalition wird als mitverantwortlich für Erfolge der AfD angesehen
  • Frei betont Notwendigkeit, Probleme energischer anzugehen
  • Reformanstrengungen der Bundesregierung, insbesondere in der Gesundheitsreform, werden verteidigt
  • Vertrauen zwischen Frei und Bundeskanzler Merz wird hervorgehoben
  • Keine Konflikte im persönlichen Verhältnis zwischen Frei und Merz berichtet

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Defizite in der Kommunikation der Bundesregierung
  • Probleme in der Außendarstellung der Regierungskoalition
  • Wahrnehmung der Regierungsarbeit als nicht erfolgreich
  • Notwendigkeit, Probleme energischer anzugehen
  • Voraussetzung zur Zurückdrängung der AfD
  • Reformanstrengungen zur Senkung der Lohnnebenkosten
  • Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Kanzleramtsminister Thorsten Frei zitiert, in der er die Defizite der Bundesregierung in der Kommunikation nach außen und die Verantwortung der Außendarstellung der Regierungskoalition in Bezug auf die AfD anspricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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