Krankenkassen sehen Spielraum für Beitragssenkungen

Krankenkassen sehen Spielraum für Beitragssenkungen

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Gesundheitspolitik in Berlin: Beitragssenkungen möglich?

Berlin () – Im Zuge der geplanten Gesundheitsreform sehen führende Vertreter gesetzlicher Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen Spielräume für mögliche Beitragssenkungen und richten zugleich konkrete Erwartungen an die Politik.

Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, sagte der „Bild-Zeitung“ für deren Dienstagausgabe: „Der Ball liegt jetzt im Spielfeld der Politik. Sie muss jetzt konsequent bleiben und darf die Reform nicht verwässern.“ Zugleich verwies Baas auf zusätzliche Ansatzpunkte: „Im Gegenteil: Es gibt weitere gute Vorschläge, wie etwa eine faire Finanzierung der Krankheitskosten für Bürgergeldempfänger oder Einsparungen bei den Arzneimitteln.“ Bei konsequenter Umsetzung seien Entlastungen denkbar: „Wenn diese Maßnahmen konsequent umgesetzt werden, dann wären Beitragssenkungen möglich.“

Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK, verwies ebenfalls in „Bild“ auf den aktuellen Stand der Gesetzesplanung: „Auf Basis des aktuellen Gesetzentwurfs sind Beitragssenkungen unrealistisch.“ Für eine Senkung der Beiträge formulierte Storm klare Bedingungen: „Die Beitragssätze könnten nur gesenkt werden, wenn endlich die Ausgaben für Kassenbeiträge der Bürgergeldempfänger voll aus Steuermitteln finanziert werden.“

Perspektivisch sei ein konkreter Effekt möglich: „Sollten die Ausgaben stufenweise bis 2030 vollständig aus dem Bundesetat übernommen werden, wäre eine Beitragssatzsenkung von 0,5 Prozentpunkten möglich“, sagte Storm zu „Bild“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Die Techniker (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jens Baas, Andreas Storm

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Techniker Krankenkasse, DAK, Bild-Zeitung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Führende Vertreter gesetzlicher Krankenkassen sehen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit von Beitragssenkungen im Rahmen der Gesundheitsreform, betonen jedoch die Notwendigkeit politischer Klarheit und zusätzlicher Maßnahmen zur Finanzierung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Gesundheitsreform
  • Spielräume für Beitragssenkungen
  • Erwartung an die Politik
  • Vorschläge zur fairen Finanzierung von Krankheitskosten
  • Einsparungen bei Arzneimitteln
  • Aktueller Stand der Gesetzesplanung
  • Kassenbeiträge der Bürgergeldempfänger
  • Finanzierung aus Steuermitteln
  • Perspektive bis 2030 für vollständige Übergabe der Ausgaben aus Bundesetat

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jens Baas von der Techniker Krankenkasse fordert konsequente Politik und keine Verwässerung der Reform
  • Erwarten faire Finanzierung der Krankheitskosten für Bürgergeldempfänger und Einsparungen bei Arzneimitteln
  • Beitragssenkungen sind möglich, wenn Maßnahmen konsequent umgesetzt werden
  • Andreas Storm von der DAK sieht Beitragssenkungen als unrealistisch ohne Finanzierung der Ausgaben für Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln
  • Beitragssatzsenkung von 0,5 Prozentpunkten wäre möglich, wenn Ausgaben bis 2030 aus dem Bundesetat übernommen werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Potenzielle Beitragssenkungen
  • Erwartung an die Politik, die Reform konsequent umzusetzen
  • Notwendigkeit einer fairen Finanzierung für Bürgergeldempfänger
  • Einsparungen bei Arzneimitteln
  • Unrealistische Beitragssenkungen basierend auf aktuellem Gesetzentwurf
  • Bedingungen für Beitragssatzsenkungen formuliert
  • Mögliche Senkung um 0,5 Prozentpunkte bis 2030 bei vollständiger Übernahme durch den Bundesetat

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Jens Baas von der Techniker Krankenkasse äußert sich dazu, dass "der Ball liegt jetzt im Spielfeld der Politik" und fordert eine konsequente Umsetzung der Reform, um Beitragssenkungen zu ermöglichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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