Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU

Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU

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Wirtschaft: EU-Kommission verzögert Google-Strafe

Brüssel () – Die EU-Kommission verzögert die erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA). Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Kreise der EU-Kommission. Ursprünglich hatte die Kommission demnach geplant, in den kommenden Tagen eine Strafe zu verhängen – nun schiebt sie die Maßnahme auf.

Es wäre die erste Strafe unter dem DMA gegen Google gewesen – und möglicherweise die höchste Strafe, die die EU-Kommission bisher unter dem DMA verhängt hätte. Die EU kann bei Verstößen eine Strafe in Höhe von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes anordnen. Im vergangenen Jahr erreichte Google einen Rekordumsatz in Höhe von 400 Milliarden US-Dollar. Insidern zufolge hätte die Strafe jedoch im einstelligen Milliardenbereich oder im dreistelligen Millionenbereich liegen sollen.

Die EU will mit dem DMA verhindern, dass Tech-Konzerne den Zugang zu den digitalen Märkten kontrollieren. Konkret geht es um zwei Verfahren: Im ersten Fall geht es um die Frage, ob Google seine eigenen Dienste gegenüber anderen Diensten bevorzugt. In einem zweiten Fall wirft die Kommission Google vor, App-Entwickler daran zu hindern, auf bessere Angebote außerhalb des Stores Google Play hinzuweisen.

Die EU-Kommission wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu dem laufenden Verfahren äußern. Google kritisierte unterdessen die Forderungen der Kommission. Das bisherige Vorgehen stehe bereits im Einklang mit dem DMA.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem Artikel kommen folgende vollständige Namen vor:

- Google
- EU-Kommission
- Handelsblatt
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU-Kommission, Google, Digital Markets Act (DMA), Handelsblatt, EU

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die EU-Kommission hat die bevorstehende erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA) verzögert, obwohl diese möglicherweise die höchste Strafe dieser Art wäre, da sie gegen die Bevorzugung eigener Dienste und gegen Einschränkungen für App-Entwickler verstößt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verzögerung der ersten Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA)
  • Geplante Strafe ursprünglich in naher Zukunft anzusetzen
  • Strafe könnte höchste unter dem DMA bisher sein
  • EU beabsichtigt, Kontrolle über digitale Märkte zu verhindern
  • Zwei Verfahren gegen Google: Bevorzugung eigener Dienste und Einschränkungen für App-Entwickler
  • Google kritisiert die Forderungen der EU-Kommission

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EU-Kommission verzögert erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act
  • Ursprünglich geplante Strafe sollte in den kommenden Tagen verhängt werden
  • mögliche Strafe könnte die höchste unter dem DMA sein, bis zu 10% des Jahresumsatzes (400 Milliarden USD im Vorjahr)
  • Strafe soll im einstelligen Milliardenbereich oder im dreistelligen Millionenbereich liegen
  • EU zielt darauf ab, Machtkonzentration von Tech-Konzerne zu verhindern
  • Zwei Verfahren gegen Google: Bevorzugung eigener Dienste und Behinderung von App-Entwicklern
  • EU-Kommission äußert sich nicht zu laufendem Verfahren
  • Google kritisiert Forderungen der Kommission, sieht Vorgehen im Einklang mit DMA

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verzögerung der ersten Strafe gegen Google
  • Mögliche Auswirkungen auf zukünftige Regulierung von Tech-Konzernen
  • Unklarheit über die Höhe der Strafe
  • Möglicher Einfluss auf das Verhalten von Google im digitalen Markt
  • Fortsetzung der Verfahren gegen Google

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Reaktion von Google zitiert, die die Forderungen der EU-Kommission kritisiert und betont, dass ihr bisheriges Vorgehen bereits im Einklang mit dem Digital Markets Act stehe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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