Politik in Berlin: Energiekrisenbewältigung im Fokus
Berlin () – Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat in der Debatte um weitere Entlastungen eine Energiekrisenzahlung vorgeschlagen.
„Wir Grünen schlagen vor: eine Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. „Die würde versteuert, sodass untere Einkommen mehr davon haben als hohe Einkommen. Das wäre aus unserer Sicht viel gerechter als dieser sinnlose Tankrabatt, der am Ende in den Kassen der Mineralölkonzerne zu großen Teilen landen wird.“
Zugleich rät Dröge vor dem Hintergrund eines möglichen Kerosinmangels dazu, auf Inlandsflüge zu verzichten. „Ich finde grundsätzlich, dass die Deutsche Bahn die viel bessere Alternative ist als Inlandsflüge und dass jeder, der kann, auf einen Inlandsflug verzichten sollte“, sagte sie.
Die Bundesregierung fordert Dröge zu mehr Einsatz für Energiesparen auf. „Was ich wirklich irre finde, ist eine Bundesregierung, die die ganze Zeit so tut, als müsste sie nicht über Energieeinsparungen reden. Das Kerosin könnte knapp werden, vielleicht aber auch nicht, sagt die Wirtschaftsministerin. Handeln oder Aufrufen zum Energiesparen will sie aber nicht, weder bei den Autofahrern noch im Flugverkehr Bereich.“
Die Grünen-Politikerin schlägt eine zusätzliche Abgabe auf Privatflüge vor. „Weil die verbrauchen extrem viel CO2“, so Dröge. „Ich halte es für vollständig unnötig, dass jemand mit einem Privatflugzeug in dieser Zeit fliegt. Und das wäre der allererste Schritt, wie man auch bei Kerosin einsparen könnte.“ Zudem brauche die Bundesregierung jetzt einen Energiesparplan. „Die Europäische Kommission arbeitet daran. Die Bundesregierung traut sich noch nicht mal, über das Thema zu reden.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katharina Dröge (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina Dröge
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grüne, RTL, ntv, Bundesregierung, Deutsche Bahn, Europäische Kommission
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge schlägt eine Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person vor, die einkommensgerecht versteuert werden soll, und fordert die Bundesregierung auf, energiewirtschaftliche Maßnahmen wie einen Energiesparplan und eine Abgabe auf Privatflüge zu ergreifen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschlag einer Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person
- Unklare Wirkung des Tankrabatts auf Mineralölkonzerne
- Drohender Kerosinmangel
- Appell an Bundesregierung für mehr Energiesparmaßnahmen
- Kritik am Umgang der Regierung mit Energieeinsparungen
- Notwendigkeit eines Energiesparplans
- Hoher CO2-Ausstoß bei Privatflügen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Katharina Dröge schlägt eine Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person vor
- Energiekrisenzahlung soll versteuert werden, um untere Einkommen zu begünstigen
- Kritik am Tankrabatt, der größtenteils bei Mineralölkonzernen landet
- Dröge rät zum Verzicht auf Inlandsflüge zugunsten der Deutschen Bahn
- Forderung nach mehr Einsatz der Bundesregierung für Energiesparen
- Kritik an der Bundesregierung für Inaktivität in Bezug auf Energiesparmaßnahmen
- Vorschlag einer zusätzlichen Abgabe auf Privatflüge wegen hohen CO2-Verbrauchs
- Dröge fordert einen Energiesparplan von der Bundesregierung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung einer Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person
- Versteuerung der Energiekrisenzahlung, um untere Einkommen zu begünstigen
- Aufruf zum Verzicht auf Inlandsflüge
- Empfehlung der Deutschen Bahn als bessere Alternative zu Inlandsflügen
- Forderung an die Bundesregierung für mehr Einsatz im Energiesparen
- Vorschlag einer zusätzlichen Abgabe auf Privatflüge
- Notwendigkeit eines Energiesparplans von der Bundesregierung
- Kritik an der Zurückhaltung der Bundesregierung, über Energieeinsparungen zu reden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Katharina Dröge. Sie schlägt eine Energiekrisenzahlung von 100 Euro pro Person vor und kritisiert die Bundesregierung für ihren Umgang mit Energieeinsparungen.
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