Umweltverbände fühlen sich von Reiche ignoriert

Umweltverbände fühlen sich von Reiche ignoriert

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Politik: Katherina Reiche und Umweltverbände in Berlin

Berlin () – In fast einem Jahr Amtszeit hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zwar Vertreter der großen Energiekonzerne getroffen, aber kein einziges Mal die der Naturschutzverbände oder des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie habe sich seit Beginn ihrer Amtszeit mit Vertreter von EnBW, RWE, Eon und LEAG im Rahmen von bilateralen Gesprächen, Roundtables, Unternehmensbesuchen und weiteren Öffentlichkeitsveranstaltungen getroffen, sagte ein Sprecher. Treffen mit Vertretern von BUND, Nabu, Greenpeace, DUH, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch und VZBV hätten auf Ministerinnenebene nicht stattgefunden. Das Ministerium stehe aber im Austausch mit den Verbänden.

Vertreter der Umweltverbände beschreiben das Verhältnis zum Wirtschaftsministerium als außergewöhnlich schlecht. Der einzige Kontakt des Deutschen Naturschutzrings – einer Dachorganisation der Umweltverbände – zum Ministerium auf Leitungsebene sei ein Sammeltermin mit einem Staatssekretär gewesen, sagte Tobias Pforte-von Randow, stellvertretender politischer Geschäftsführer des DNR, den Funke-Zeitungen. „Aus meiner Sicht war der Kontakt zur Ministeriumsspitze noch nie so schlecht wie derzeit.“

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), sagte, unabhängig von der Parteifarbe habe es in der Vergangenheit immer einen Austausch der Ministeriumsleitung mit den Umweltverbänden gegeben. „Es gab auch immer die Bereitschaft, sich Argumente anzuhören – aber das passiert unter dieser Hausleitung nur sehr eingeschränkt“, sagte Müller-Kraenner den Funke-Zeitungen. Die DUH etwa habe das Ministerium zu einer Konferenz im September eingeladen. „Da haben wir Monate im Voraus die Antwort bekommen, dass niemand aus dem ganzen Haus Zeit hat, teilzunehmen“, sagte Müller-Kraenner. „Ich finde das alles sehr befremdlich.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche am 16.04.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Katherina Reiche, Tobias Pforte-von Randow, Sascha Müller-Kraenner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, EnBW, RWE, Eon, LEAG, BUND, Nabu, Greenpeace, DUH, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch, VZBV, Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des Ereignisses ist der 16. April 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in fast einem Jahr Amtszeit keine Gespräche mit Naturschutzverbänden oder dem Verbraucherzentrale Bundesverband geführt, was von Umweltvertretern als außergewöhnlich schlechte Zusammenarbeit mit dem Ministerium kritisiert wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Mangelnde Treffen zwischen Katherina Reiche und Umweltverbänden
  • Fokus auf Dialog mit großen Energiekonzernen
  • Wahrnehmung von schlechtem Verhältnis zwischen Ministerium und Umweltverbänden
  • Fehlende Bereitschaft zur Diskussion mit verschiedenen Interessengruppen
  • Historisch gestörte Kommunikation im Vergleich zu früheren Amtszeiten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundeswirtschaftsministerin traf Vertreter der großen Energiekonzerne
  • Keine Treffen mit Naturschutzverbänden oder Verbraucherzentrale Bundesverband
  • Umweltverbände beschreiben Verhältnis zum Ministerium als sehr schlecht
  • Kontakt des Deutschen Naturschutzrings nur über einen Staatssekretär
  • Vorherige Austauschbereitschaft mit Ministeriumsleitung nicht vorhanden
  • Einladung zur Konferenz von Deutscher Umwelthilfe wurde abgelehnt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • schlechtes Verhältnis zwischen Umweltverbänden und Wirtschaftsministerium
  • fehlender Austausch mit Naturschutzverbänden
  • Unzufriedenheit bei Umweltorganisationen
  • negative Wahrnehmung der Ministeriumsführung
  • kein klares Gehör für Umweltargumente
  • mangelhafte Teilnahme an Konferenzen und Veranstaltungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Tobias Pforte-von Randow, stellvertretender politischer Geschäftsführer des DNR, äußert, dass „der Kontakt zur Ministeriumsspitze noch nie so schlecht wie derzeit“ war.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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