Wirtschaft: Herausforderungen für Volkswagen in China
Wolfsburg () – Der Volkswagen-Konzern richtet sich auf weiteren Gegenwind in China ein. Ralf Brandstätter, Vorstand des Konzerns für das Chinageschäft, warnt, der größte Automarkt der Welt könnte zum ersten Mal seit knapp einem Jahrzehnt schrumpfen: „Es ist nicht auszuschließen, dass wir erstmals seit 2018 einen rückläufigen Markt in China erleben werden. Im besten Fall stagniert er bei 24 Millionen Fahrzeugen“, sagte Brandstätter der FAZ. Hintergrund ist unter anderem eine gekürzte Förderung für Elektroautos.
Auch die Wachstumserwartung schraubte Brandstätter zurück: Im Jahr 2030 werden die Verkäufe im Gesamtmarkt nach seiner Erwartung eher 26 Millionen als wie bisher prognostiziert 28 Millionen Fahrzeuge erreichen. Das verschärft den Wettbewerb weiter. Brandstätter will mit neuen Modellen dagegenhalten und die Position als führender internationaler Hersteller im Land verteidigen. „Wir kommen aber sicher nicht zu den Superrenditen früherer Jahre zurück. Diese Zeiten sind vorbei. Dafür ist der Wettbewerb in China mittlerweile viel zu groß.“
Laut Brandstätter spiegeln sich die technologischen Ambitionen Chinas klar im aktuellen Fünfjahresplan der Regierung. Er verwies in der darauf, dass Peking die Ausgaben für Forschung und Entwicklung jedes Jahr um sieben Prozent erhöhen will. „Das sind riesige Investitionen. Ein großer Teil fließt in die Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Robotik. China will hier unbedingt die Führungsrolle übernehmen.“ Auch Deutschland müsse den Fokus auf Technologie wieder stärken: „Daraus entsteht unter anderem wirtschaftliche Stärke, und damit auch Selbstbewusstsein.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Volkswagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ralf Brandstätter
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Volkswagen, FAZ, China
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wolfsburg, China, Peking, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Der Volkswagen-Konzern erwartet, dass der chinesische Automarkt 2023 erstmals seit fast einem Jahrzehnt schrumpfen könnte, was auf reduzierte Förderungen für Elektroautos und steigenden Wettbewerb zurückzuführen ist, während er gleichzeitig seine Wachstumserwartungen für 2030 anpasst und plant, mit neuen Modellen die Marktführerschaft zu verteidigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gekürzte Förderung für Elektroautos in China
- Rückläufige Marktentwicklung in China seit 2018
- Verschärfter Wettbewerb im Automobilsektor
- Technologische Ambitionen Chinas im Fünfjahresplan
- Erhöhung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung in China
- Fokus auf Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Robotik
- Abnahme der Wachstumserwartungen für den Fahrzeugmarkt bis 2030
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Volkswagen erwartet in China erstmalig seit 2018 einen rückläufigen Markt
- Wachstumserwartung für 2030 gesenkt von 28 Millionen auf 26 Millionen Fahrzeuge
- Wettbewerb in China wird als stark und herausfordernd beschrieben
- Brandstätter kündigt neue Modelle zur Verteidigung der Marktposition an
- Rückkehr zu hohen Renditen wird als nicht möglich erachtet
- Hinweis auf Chinas Fünfjahresplan, der Investitionen in Technologie fördert
- Aufruf zur Stärkung der technologischen Fokussierung in Deutschland
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückläufiger Automarkt in China
- Anpassung der Wachstumserwartungen für 2030
- Verschärfung des Wettbewerbs
- Schwierigkeiten, frühere Gewinnmargen zu erreichen
- Notwendigkeit, neue Modelle einzuführen
- Steigende Ausgaben für Forschung und Entwicklung in China
- Stärkung der technologischen Position Chinas
- Aufruf an Deutschland, den Fokus auf Technologie zu erhöhen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ralf Brandstätter, Vorstand des Volkswagen-Konzerns für das Chinageschäft, zitiert.
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