Wirtschaft: Erhöhung der Apothekenhonorare in Berlin
Berlin () – In der Debatte um die anstehende Anhebung der Honorare für Apotheker verlangt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) noch höhere Sätze als bislang von der Bundesregierung geplant.
ABDA-Präsident Thomas Preis sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben): „Die jetzt von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Apothekenhonorierung auf 9,50 Euro pro abgegebener Arzneimittelpackung kann nur ein erster Schritt sein. Dieser ist dringend notwendig, denn die letzte Erhöhung liegt schon 13 Jahre zurück. Sie betrug damals drei Prozent. Seitdem sind die Kosten für die Apotheken um 65 Prozent gestiegen.“
Preis forderte, der Apothekerverband müsse die Honorare selbst mit den Krankenkassen aushandeln können. „Bei der Ärzteschaft wird das Honorar jedes Jahr – unter anderem auf Basis der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung – neu ausgehandelt und führt so zu regelmäßig höheren Honoraren. Einen solchen Mechanismus brauchen wir auch, um nicht erneut 13 Jahre von Kostensteigerungen entkoppelt zu werden“, sagte Preis.
Seiner Berechnung nach müsste der Preis pro abgegebener Arzneimittelpackung aktuell deutlich höher liegen, um die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre abzubilden. „Die Kommission legt in ihrem Bericht genau fest, wie die Erhöhung für alle Leistungsträger – Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken – im Gesundheitswesen sein soll. Und wenn man das zurückrechnet auf die letzten 13 Jahre, dann müsste das Fixum bei mehr als 12 Euro jetzt liegen“, so der Verbandschef.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Apotheke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Preis
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Bundesregierung, Funke-Mediengruppe, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) fordert von der Bundesregierung eine höhere Anhebung der Apothekenhonorare als die geplanten 9,50 Euro pro Arzneimittelpackung, um den gestiegenen Kosten gerecht zu werden und fordert die Möglichkeit, Honorare selbst mit den Krankenkassen auszuhandeln.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Anhebung der Apothekenhonorare durch die Bundesregierung
- Letzte Honoraranpassung vor 13 Jahren
- Kostensteigerung für Apotheken um 65 Prozent seitdem
- Forderung nach Verhandlungskompetenz für Apotheker mit Krankenkassen
- Vergleich der Honorierungssysteme zwischen Ärzten und Apothekern
- Notwendigkeit eines Mechanismus zur jährlichen Honorarverhandlung
- Berechnung eines aktuellen Honorars von über 12 Euro pro Arzneimittelpackung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- ABDA fordert höhere Honorare als von der Bundesregierung geplant
- Präsident Thomas Preis spricht von einer notwendigen ersten Erhöhung
- Letzte Honorarerhöhung lag vor 13 Jahren und betrug drei Prozent
- Kosten für Apotheken seitdem um 65 Prozent gestiegen
- Preis fordert Verhandlungsmacht für Apotheker mit Krankenkassen
- Vergleich zur Ärzteschaft, die jährlich Honorare aushandelt
- Preis schlägt deutlich höhere Honorare von über 12 Euro vor
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach höheren Honoraren für Apotheker
- Notwendigkeit zur Anpassung der Honorare an Kostensteigerungen
- Bedarf an jährlichen Verhandlungen über Honorare wie bei der Ärzteschaft
- Risiko der Entkopplung von Kostensteigerungen
- Vorschlag, Honorar um mehr als 12 Euro pro Arzneimittelpackung zu erhöhen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des ABDA-Präsidenten Thomas Preis zitiert, der die Bundesregierung um höhere Honorare für Apotheker bittet und die Notwendigkeit einer regelmäßigen Neuaushandlung der Honorare betont.
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