Weber sieht Wahl in Ungarn als Signal gegen Europas Rechtspopulisten

Weber sieht Wahl in Ungarn als Signal gegen Europas Rechtspopulisten

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Ungarische Wahlen: Politische Veränderungen in Brüssel

Brüssel () – EVP-Chef Manfred Weber (CSU) hat Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar eigenen Angaben zufolge telefonisch zum Wahlsieg gratuliert. Die Wahl in Ungarn sei ein Signal gegen Europas Rechtspopulisten.

„Die Rechtspopulisten in Europa verlieren heute Nacht ihre Identifikationsfigur“, sagte Weber dem „Spiegel“. „Bürgerliche, proeuropäische Politik gewinnt Wahlen. Das ist das Signal dieser historischen Wahlnacht.“

Die Ungarn hätten sich für eine Partei entschieden, die ihre konkreten Sorgen in den Fokus stelle und Lösungen anbiete. „Gesundheit, Bildung, sichere Jobs und höhere Löhne“, so Weber, in dessen Fraktion im EU-Parlament Magyar bislang sitzt. „Ich bin stolz auf Péter Magyar. Der anti-europäische Orbán-Kurs ist gescheitert.“

Orbáns Politik habe die Ungarn „ärmer gemacht“, sagte der EVP-Chef. „Populisten liefern nicht.“

Die Stimmen der Parlamentswahl werden aktuell noch ausgezählt. Nach Hochrechnungen des nationalen Wahlbüros liegt Magyars Partei Tisza klar vorne, während Orbán nach 16 Jahren Regierungszeit abgewählt wäre. Bei einem Auszählungsstand von 81,49 Prozent der Stimmen kann Tisza derzeit mit 137 der 199 Sitze rechnen. Damit hätte die neu im Parlament vertretene Partei eine Zweidrittelmehrheit, mit der sie die Verfassung ändern könnte.

Orbáns Partei Fidesz, die gemeinsam mit dem Regierungspartner KDNP bei der letzten Wahl 135 Sitze gewonnen hatte, würde deutlich verlieren und käme nunmehr auf 55 Abgeordnete. Mi Hazánk Mozgalom steht in der Hochrechnung bei 7 Sitzen.

106 der 199 Sitze im ungarischen Parlament werden über die Erststimmen in Einerwahlkreisen mit einfacher Mehrheit an Direktkandidaten vergeben. Für die übrigen 93 Mandate werden neben der Listenstimmen auch all die Stimmen berücksichtigt, die die unterlegenen Direktkandidaten erhalten haben, sowie all die Stimmen, um die die Wahlkreisgewinner vor den jeweils Zweiplatzierten liegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tisza-Anhänger am 12.04.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Manfred Weber, Péter Magyar, Orbán

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EVP, CSU, Péter Magyar, Tisza, Orbán, Fidesz, KDNP, Mi Hazánk Mozgalom

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 12. April 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Brüssel, Ungarn.

Worum geht es in einem Satz?

Manfred Weber (CSU) gratulierte Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar telefonisch zum Wahlsieg, der als Signal gegen Europas Rechtspopulisten und für bürgerliche, proeuropäische Politik interpretiert wird, während Orbáns Regierungspartei Fidesz deutlich verliert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Telefonat zwischen Manfred Weber und Péter Magyar
  • Wahlsieg von Magyars Partei Tisza in Ungarn
  • Abwahl von Orbán nach 16 Jahren Regierungszeit
  • Fokus der Tisza-Partei auf konkrete Sorgen der Bürger
  • Themen: Gesundheit, Bildung, Arbeitsplätze, Löhne
  • Hochrechnungen zeigen klare Mehrheit für Tisza
  • Rückgang der Sitze für Orbáns Fidesz-Partei

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Manfred Weber gratuliert Péter Magyar zum Wahlsieg
  • Wahl in Ungarn signalisiert Niederlage für Rechtspopulisten in Europa
  • Proeuropäische Politik gewinnt Wahlen
  • Ungarn wählen Partei, die konkrete Probleme adressiert (Gesundheit, Bildung, Jobs, Löhne)
  • Orbáns Politik wird als gescheitert bezeichnet, die Ungarn hätten dadurch an Wohlstand verloren
  • Hochrechnungen zeigen klare Mehrheit für Magyars Partei Tisza im Parlament
  • Fidesz verliert deutlich und kommt auf 55 Sitze im Parlament

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Signal gegen Rechtspopulisten in Europa
  • Verlust einer Identifikationsfigur für die Rechtspopulisten
  • Sieg bürgerlicher, proeuropäischer Politiken
  • Fokussierung auf konkrete Sorgen der Bevölkerung
  • Mögliche Änderungen der Verfassung durch Zweidrittelmehrheit
  • Deutlicher Verlust für Orbáns Partei Fidesz
  • Abwahl von Orbán nach 16 Jahren Regierungszeit
  • Stellung der Tisza-Partei im Parlament gestärkt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von EVP-Chef Manfred Weber zitiert, der erklärt, dass die Wahl in Ungarn ein Signal gegen Europas Rechtspopulisten sei und dass die Bürger für eine Partei gestimmt haben, die ihre konkreten Sorgen in den Fokus stelle.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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