Memorial in Russland als "extremistisch" eingestuft

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Gesellschaft: Verbot von Menschenrechtsorganisation in Russland

Moskau () – Die Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland offiziell als „extremistisch“ eingestuft worden. Der Oberste Gerichtshof Russlands verbot am Donnerstag jegliche Tätigkeit von Memorial auf dem russischen Staatsgebiet, wie mehrere russische Medien übereinstimmend berichten. Betroffen sind demnach auch Unterorganisationen.

Memorial wurde 1989 in der Sowjetunion gegründet. Schwerpunkte der Arbeit der Organisation waren die historische Aufarbeitung politischer Gewaltherrschaft, das Eintreten für die Einhaltung der Menschenrechte und die soziale Fürsorge für die Überlebenden sowjetischer Gulags. Vor allem seit 2012 war der Druck russischer Behörden auf Memorial immer weiter gewachsen. So landete die Vereinigung 2016 auf der Liste für „ausländische Agenten“.

Später wurde bereits die Auflösung von Memorial angeordnet. Dennoch erhielt die Organisation im Jahr 2022 den Friedensnobelpreis. Die jüngste Gerichtsverhandlung gegen Memorial fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahne von Russland (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Daher kann ich keine Liste erstellen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Memorial, Oberster Gerichtshof Russlands, Sowjetunion

Wann ist das Ereignis passiert?

Das genaue Datum des beschriebenen Ereignisses wird in dem Text nicht erwähnt. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Moskau, Russland

Worum geht es in einem Satz?

Die Menschenrechtsorganisation Memorial wurde in Russland als "extremistisch" eingestuft und deren Tätigkeit per Gerichtsbeschluss verboten, nachdem der Druck der Behörden seit Jahren zugenommen hatte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einstufung als extremistisch durch den russischen Obersten Gerichtshof
  • Verbot jeglicher Tätigkeit auf russischem Staatsgebiet
  • Gründung von Memorial 1989 in der Sowjetunion
  • Schwerpunkte: historische Aufarbeitung, Menschenrechte, soziale Fürsorge
  • Zunehmender Druck der russischen Behörden seit 2012
  • Eintragung als "ausländischer Agent" 2016
  • Vorherige Anordnung zur Auflösung von Memorial
  • Verleihung des Friedensnobelpreises 2022
  • Gerichtsverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Menschenrechtsorganisation Memorial offiziell als "extremistisch" eingestuft
  • Oberster Gerichtshof Russlands verbietet jegliche Tätigkeit von Memorial
  • Betroffene Unterorganisationen
  • Gründung von Memorial 1989 in der Sowjetunion
  • Schwerpunkt: historische Aufarbeitung, Menschenrechte, soziale Fürsorge für Gulag-Überlebende
  • Seit 2012 wachsender Druck der russischen Behörden
  • 2016 Aufnahme auf die Liste der "ausländischen Agenten"
  • Frühere Anordnung zur Auflösung von Memorial
  • Organisation erhielt 2022 den Friedensnobelpreis
  • Gerichtsverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Offizielle Einstufung als "extremistisch"
  • Verbot jeglicher Tätigkeit auf russischem Staatsgebiet
  • Betroffenheit von Unterorganisationen
  • Zunahme des Drucks auf die Organisation durch russische Behörden
  • Einordnung als "ausländischer Agent"
  • Anordnung zur Auflösung der Organisation
  • Gerichtliche Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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