Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Konflikts in Deutschland
Berlin () – Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands im Iran-Krieg vor einer erneuten Eskalation und hohen weiteren Kosten für die deutsche Wirtschaft gewarnt.
„Der Waffenstillstand ist ein wichtiger erster Schritt, er bedeutet jedoch bei weitem noch nicht das Ende des Kriegs. Eine erneute Eskalation ist nicht unwahrscheinlich“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Für die Weltwirtschaft sind die schon jetzt entstandenen Kosten enorm und auch die offene deutsche Volkswirtschaft wird einen hohen Preis für den Konflikt tragen“, warnte der DIW-Präsident.
Fratzscher forderte ungeachtet des Waffenstillstands direkte Finanzhilfen für die Bürger wegen der hohen Spritpreise. Direkte finanzielle Transfers wie eine Energiekostenpauschale – ähnlich wie sie 2022 umgesetzt wurde – seien das wirksamste Instrument, um Bürger „schnell, effektiv und sozial ausgewogen zu entlasten“. Ein Tankrabatt dagegen wäre das Gegenteil – er erhöhe die Kosten für alle anderen und sei eine Umverteilung von Arm zu Reich, sagte Fratzscher.
„Die Politik sollte Menschen ermutigen, sparsamer mit fossilen Energieträgern umzugehen. Und die Bundesregierung sollte ein Tempolimit, autofreie Sonntage und einen stärkeren Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel in den Städten umsetzen. Auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wäre ein kluges Instrument“, so der DIW-Chef.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Marcel Fratzscher (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Rheinische Post, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Marcel Fratzscher, Chef des DIW, warnt vor einer möglichen Eskalation des Iran-Kriegs und fordert finanzielle Hilfen für Bürger wegen hoher Spritpreise, während er Maßnahmen wie Tempolimits und einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel vorschlägt.
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- Vorschlag zur Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marcel Fratzscher zitiert. Er warnt vor einer möglichen erneuten Eskalation des Iran-Kriegs und fordert direkte Finanzhilfen für die Bürger aufgrund der hohen Spritpreise.
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