Bürokratieabbau in Thüringen: Vorschläge und Diskussionen
Erfurt () – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat bei einem digitalen Bürokratie-Abrissgipfel mit rund 100 Gästen und Experten weitere Schritte zum Abbau von bürokratischen Hemmnissen diskutiert. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Andreas Bühl am Dienstag mit.
Im Fokus standen dabei das erste Thüringer Entlastungsgesetz und konkrete Vorschläge für Vereinfachungen.
Bühl sagte, bürokratiearmes und effizientes staatliches Handeln seien unabdingbar für den Aufschwung des Freistaates. Das erste Entlastungsgesetz der Landesregierung sei ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt.
Die CDU-Fraktion wolle jedes Jahr weitere Entlastungen schaffen. Konkret schlug die Fraktion unter anderem vor, den Mindestabstand von Gebäuden zum Wald von 30 auf 10 Meter zu reduzieren, um Bauvorhaben im ländlichen Raum zu erleichtern.
An dem Gipfel nahmen unter anderem der Chef der Staatskanzlei, Stefan Gruhner (CDU), die Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Cornelia Haase-Lerch, und der Präsident des Gemeinde- und Städtebundes, Steffen Kania (CDU), teil.
Haase-Lerch kritisierte, dass deutsche Unternehmen in den letzten drei Jahren über 300.000 Arbeitskräfte für Bürokratie hätten einsetzen müssen. Kania forderte eine radikale Vorantreibung der Digitalisierung und schlug vor, die Vollstreckung der Rundfunkgebühren nicht mehr durch die Kommunen, sondern durch Gerichtsvollzieher und die Rundfunkanstalten selbst vornehmen zu lassen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Bühl, Stefan Gruhner, Cornelia Haase-Lerch, Steffen Kania
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Erfurt
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Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat bei einem digitalen Gipfel weitere Maßnahmen zur Verringerung bürokratischer Hürden diskutiert, um den wirtschaftlichen Aufschwung in Thüringen zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Digitaler Bürokratie-Abrissgipfel der CDU-Fraktion
- Rund 100 Gäste und Experten anwesend
- Diskussion über Abbau bürokratischer Hemmnisse
- Fokus auf erstes Thüringer Entlastungsgesetz
- Vorschläge zur Vereinfachung von Prozessen
- Bedarf an bürokratiearmem und effizientem staatlichem Handeln
- Ziel: Unterstützung des wirtschaftlichen Aufschwungs
- Kritik an hohem Personalaufwand für Bürokratie in Unternehmen
- Vorschlag zur Digitalisierung und Änderung der Vollstreckung von Rundfunkgebühren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- CDU-Fraktion im Thüringer Landtag diskutiert Bürokratieabbau
- Digitaler Bürokratie-Abrissgipfel mit rund 100 Gästen und Experten
- Schwerpunkt auf Thüringer Entlastungsgesetz und Vereinfachungsvorschlägen
- Fraktionsvorsitzender Andreas Bühl betont Notwendigkeit bürokratiearmen Handelns
- Vorschläge zur Reduzierung des Mindestabstands von Gebäuden zum Wald
- Teilnahme von Staatskanzlei-Chef Stefan Gruhner und anderen Vertretern
- Kritik an Bürokratieaufwand von 300.000 Arbeitskräften in drei Jahren
- Forderung nach Digitalisierung und Änderung bei Rundfunkgebührenvollstreckung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abbau bürokratischer Hemmnisse
- Erleichterung von Bauvorhaben im ländlichen Raum
- Jährliche Entlastungen durch die CDU-Fraktion
- Erforderlichkeit effizienter staatlicher Handlungen für den Aufschwung
- Kritische Belastung deutscher Unternehmen durch Bürokratie
- Forderung nach radikaler Digitalisierung
- Veränderung der Vollstreckung von Rundfunkgebühren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme oder Reaktion einer Person zitiert. Der Präsident des Gemeinde- und Städtebundes, Steffen Kania, forderte eine radikale Vorantreibung der Digitalisierung.

