Wirtschaftliche Sorgen über transatlantische Datenbeziehungen in Berlin
Berlin () – Deutsche Wirtschaftsverbände warnen vor schwerwiegenden Folgen für Unternehmen, sollte die US-Regierung das Datenabkommen mit der EU infrage stellen. Auslöser sind jüngste Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber den Nato-Partnern, die Zweifel an der Verlässlichkeit von Zusagen nähren.
„Ein verlässlicher und rechtssicherer transatlantischer Datenverkehr ist für die deutsche Industrie unerlässlich“, sagte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Ein Scheitern hätte für Firmen und Behörden „verheerende Folgen“ und würde „zu großem Zusatzaufwand und Rechtsunsicherheit führen“.
Auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) erwartet dann „gravierende“ Konsequenzen. „Unternehmen aller Größen – von Konzernen bis Start-ups – in der EU sowie teilweise in den USA stünden vor Rechtsunsicherheiten und teilweise Haftungsrisiken“, sagte DIHK-Chefjustiziar Stephan Wernicke. Der transatlantische Datentransfer sei für die europäische Wirtschaft „unverzichtbar“.
Die Abhängigkeit von US-Anbietern macht die Lage besonders heikel. „Fast 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland kaufen IT-Dienstleistungen aus dem Ausland ein, überwiegend aus den Vereinigten Staaten“, sagte der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura, dem „Handelsblatt“. „Wir sind also an dieser Stelle definitiv verwundbar.“ Er forderte eine Diversifizierung der Abhängigkeiten, räumte aber ein, dass die Kapazitäten europäischer Alternativen „auf kurze Sicht“ noch nicht ausreichten. Lösch und Wernicke raten Unternehmen zur Vorsorge durch EU-Standardvertragsklauseln. Deren Nutzung sei jedoch mit „erheblichem“ bürokratischen Aufwand verbunden, sagte Wernicke.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Computer-Nutzer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Donald Trump, Holger Lösch, Stephan Wernicke, Dirk Jandura
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), Außenhandelsverband BGA, EU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, USA, EU.
Worum geht es in einem Satz?
Deutsche Wirtschaftsverbände warnen vor gravierenden Folgen für Unternehmen, wenn die US-Regierung das transatlantische Datenabkommen mit der EU in Frage stellt, und betonen die Notwendigkeit eines verlässlichen Datentransfers für die Industrie.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Drohungen von US-Präsident Donald Trump
- Zweifel an der Verlässlichkeit von US-Zusagen
- Bedeutung eines verlässlichen transatlantischen Datenverkehrs für die deutsche Industrie
- Abhängigkeit deutscher Unternehmen von US-IT-Dienstleistungen
- Rechtsunsicherheiten und Haftungsrisiken durch mögliche Änderungen im Datenabkommen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Deutsche Wirtschaftsverbände warnen vor schwerwiegenden Folgen für Unternehmen bei Infragestellung des Datenabkommens mit der EU
- Holger Lösch (BDI) betont Verlässlichkeit des transatlantischen Datenverkehrs als unerlässlich
- Scheitern könnte verheerende Folgen, Zusatzaufwand und Rechtsunsicherheit zur Folge haben
- DIHK sieht "gravierende" Konsequenzen für Unternehmen in EU und teilweise USA
- Stephan Wernicke (DIHK) betont Rechtsunsicherheiten und Haftungsrisiken
- Transatlantischer Datentransfer ist für europäische Wirtschaft unverzichtbar
- Abhängigkeit von US-Anbietern macht Lage heikel
- Dirk Jandura (BGA) warnt vor Verwundbarkeit, da 90% der deutschen Unternehmen IT-Dienstleistungen aus den USA beziehen
- Forderung nach Diversifizierung der Abhängigkeiten, jedoch unzureichende Kapazitäten europäischer Alternativen
- Empfehlung zur Nutzung von EU-Standardvertragsklauseln, verbunden mit erheblichem bürokratischen Aufwand
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verheerende Folgen für Firmen und Behörden
- Großer Zusatzaufwand
- Rechtsunsicherheit
- Gravierende Konsequenzen für Unternehmen
- Rechtsunsicherheiten und Haftungsrisiken für Unternehmen
- Unverzichtbarkeit des transatlantischen Datentransfers
- Verwundbarkeit der deutschen Wirtschaft durch Abhängigkeit von US-Anbietern
- Notwendigkeit zur Diversifizierung der Abhängigkeiten
- Erheblicher bürokratischer Aufwand bei Nutzung von EU-Standardvertragsklauseln
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Zum Beispiel äußert Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, dass ein verlässlicher transatlantischer Datenverkehr für die deutsche Industrie unerlässlich sei und ein Scheitern "verheerende Folgen" hätte.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

