Gesundheitspolitik in München: Reformforderungen der CSU
München () – Die CSU-Landtagsfraktion hat nach den Vorschlägen der GKV-Reformkommission ein schlüssiges Gesamtpaket mit echten Strukturreformen gefordert. Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek teilte mit, dass es einer dauerhaften Lösung bedürfe, bei der sich die Ausgaben an den Einnahmen orientieren müssten.
Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben dürfe nicht weiter auseinandergehen.
Holetschek sprach sich für eine bessere Patientensteuerung durch ein Primärarztsystem aus und konnte sich ein befristetes Ausgabenmoratorium vorstellen, um die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Er forderte, dass neben der Wissenschaft auch Praktiker, Patientenvertreter, Kassen und Parteien eingebunden werden müssten.
Zudem sei ein Ausgleich der versicherungsfremden Leistungen für Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln überfällig.
Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Bernhard Seidenath, betonte, dass ein umfassendes Reformpaket nötig sei, das niemanden einseitig benachteilige. Viel Zeit bleibe nicht, so Holetschek, und einer starken Pflegereform müsse rasch folgen.
Mittelfristig müsse die Prävention massiv gestärkt werden, um die Menschen zu mehr Eigeninitiative für ihre Gesundheit zu bewegen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gesundheits-Kommission legt Vorschläge vor am 30.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Klaus Holetschek, Bernhard Seidenath
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CSU-Landtagsfraktion, GKV-Reformkommission, Wissenschaft, Praktiker, Patientenvertreter, Kassen, Parteien
Wann ist das Ereignis passiert?
30.03.2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Die CSU-Landtagsfraktion fordert ein umfassendes Reformpaket zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung, das die Einnahmen und Ausgaben anpasst und verschiedene Interessengruppen einbezieht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschläge der GKV-Reformkommission
- Unterschied zwischen Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung
- Bedarf an Strukturreformen
- Forderung nach besserer Patientensteuerung
- Notwendigkeit eines Ausgleichs für versicherungsfremde Leistungen
- Einbindung von Wissenschaft, Praktikern, Patientenvertretern, Kassen und Parteien
- Dringlichkeit einer umfassenden Reform
- Stärkung der Prävention und Eigeninitiative für Gesundheit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach einem schlüssigen Gesamtpaket mit Strukturreformen
- Notwendigkeit einer dauerhaften Lösung zur Angleichung von Ausgaben und Einnahmen
- Vermeidung einer wachsenden Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben
- Verbesserung der Patientensteuerung durch ein Primärarztsystem
- Möglichkeit eines befristeten Ausgabenmoratoriums zur Stabilisierung der Finanzen
- Einbindung von Wissenschaft, Praktikern, Patientenvertretern, Kassen und Parteien
- Überfälliger Ausgleich der versicherungsfremden Leistungen für Bürgergeldempfänger
- Notwendigkeit eines umfassenden Reformpakets ohne einseitige Benachteiligung
- Zeitdruck zur Umsetzung der notwendigen Reformen
- Dringlichkeit einer starken Pflegereform
- Stärkung der Prävention zur Förderung der Eigeninitiative für Gesundheit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Klaus Holetschek, dem Fraktionsvorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion, zitiert.

