Jugendpolitik in Deutschland: Neuer Entwurf angekündigt
Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will das „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abschaffen. Das geht aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums zur Änderung des Jugendschutzgesetzes hervor, über den Politico berichtet.
Damit soll eine Ausnahmeregelung gestrichen werden, die Kindern und Jugendlichen den Kauf und Verzehr von Bier, Wein und Sekt in Begleitung einer sorgeberechtigten Person auch mit 14 oder 15 Jahren erlaubt. Dies folge „dem Ansatz, das zunehmende Problem der Suchtabhängigkeit ernst zu nehmen“, heißt es in dem Referentenentwurf. Die Folgen könnten laut Ministerium „von Gesundheitsgefährdung bis Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung“ reichen. Es brauche daher Präventionsmaßnahmen, um Kinder und Jugendliche vor „Alltagssüchten“ zu schützen.
Die Änderung des Jugendschutzgesetzes ist Teil eines größeren Gesetzentwurfs zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Dieser befindet sich laut Informationen von Politico derzeit in der Verbändeanhörung und soll bis Ende des Jahres im Bundestag verabschiedet werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Biertrinkender Mann (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karin Prien
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesfamilienministerium, Karin Prien, CDU, Politico, Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesfamilienministerin Karin Prien plant die Abschaffung des "begleiteten Trinkens" für Jugendliche ab 14 Jahren, um dem Problem der Suchtabhängigkeit entgegenzuwirken und den Jugendschutz zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunehmendes Problem der Suchtabhängigkeit
- Gesundheitliche Gefährdungen
- Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung bei Jugendlichen
- Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen
- Reform der Kinder- und Jugendhilfe
- Änderungen im Jugendschutzgesetz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abschaffung des begleiteten Trinkens für Jugendliche ab 14 Jahren
- Streichung einer Ausnahmeregelung für den Kauf und Verzehr von Alkohol
- Ernstnahme des Problems der Suchtabhängigkeit
- Gesundheitsgefährdung
- Gewaltbereitschaft
- Verwahrlosung
- Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen
- Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alltagssüchten
- Teil eines größeren Gesetzentwurfs zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe
- Anstehende Verabschiedung im Bundestag
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) erklärt, dass es notwendig sei, "das zunehmende Problem der Suchtabhängigkeit ernst zu nehmen".
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