EU-Kommission ermittelt gegen Snapchat

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Gesellschaft: EU-Überprüfung von Snapchat-Sicherheit

Brüssel () – Die EU-Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen Snapchat eingeleitet, um die Einhaltung des Gesetzes über digitale Dienste (DSA) zu überprüfen. Das teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.

Die Kommission vermutet, dass Snapchat möglicherweise gegen den DSA verstoßen hat, indem es Minderjährige unzureichend vor Grooming-Versuchen und der Rekrutierung für kriminelle Aktivitäten geschützt hat. Zudem könnten Informationen über den Verkauf illegaler Waren wie Drogen und altersbeschränkter Produkte wie Vapes und Alkohol auf der Plattform verbreitet worden sein.

Die Untersuchung konzentriert sich auf fünf Hauptbereiche, darunter die Alterssicherung. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Snapchat müssen Nutzer mindestens 13 Jahre alt sein, um die Plattform zu nutzen. Die Kommission vermutet jedoch, dass die Selbsterklärung als Alterssicherungsmaßnahme unzureichend ist und Kinder unter 13 Jahren nicht effektiv vom Zugriff auf den Dienst abgehalten werden. Auch die Standard-Kontoeinstellungen von Snapchat könnten unzureichend sein, um die Privatsphäre und Sicherheit von Minderjährigen zu gewährleisten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung ist die Verbreitung von Informationen über den Verkauf verbotener Produkte. Die Kommission vermutet, dass Snapchats Instrumente zur Moderation von Inhalten nicht wirksam genug sind, um die Verbreitung solcher Informationen zu verhindern. Die Mechanismen zur Meldung illegaler Inhalte könnten zudem nicht benutzerfreundlich genug sein. Die Kommission wird nun eine eingehende Untersuchung durchführen und weitere Beweise sammeln, um die Vorwürfe zu überprüfen.

„Von Grooming und der Konfrontation mit illegalen Inhalten bis hin zu Kontoeinstellungen, die die Sicherheit von Minderjährigen gefährden – Snapchat scheint übersehen zu haben, dass das Gesetz über digitale Dienste hohe Sicherheitsstandards für alle Nutzer vorschreibt“, sagte EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen. „Im Rahmen dieser Untersuchung werden wir die Einhaltung unserer Rechtsvorschriften durch das Unternehmen genau unter die Lupe nehmen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: EU-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Henna Virkkunen

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU-Kommission, Snapchat, Henna Virkkunen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die EU-Kommission hat ein formelles Verfahren gegen Snapchat eingeleitet, um zu überprüfen, ob die Plattform gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt, insbesondere hinsichtlich des Schutzes von Minderjährigen vor Grooming und der Verbreitung illegaler Waren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einleitung eines förmlichen Verfahrens gegen Snapchat durch die EU-Kommission
  • Verdacht auf Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA)
  • Unzureichender Schutz von Minderjährigen vor Grooming und krimineller Rekrutierung
  • Mangelhafte Altersverifizierung für die Nutzung der Plattform
  • Verbreitung illegaler Waren und altersbeschränkter Produkte auf Snapchat
  • Zweifel an der Effektivität der Inhaltsmoderation und Meldemechanismen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktion der Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einleitung eines förmlichen Verfahrens gegen Snapchat
  • Überprüfung der Einhaltung des Gesetzes über digitale Dienste (DSA)
  • Verdacht auf unzureichenden Schutz von Minderjährigen
  • Mögliche Verbreitung illegaler Waren auf der Plattform
  • Untersuchung der Alterssicherungsmaßnahmen
  • Prüfung der Effektivität von Moderationsinstrumenten
  • Zusätzliche Beweissammlung
  • Hohe Sicherheitsstandards für alle Nutzer gefordert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen zitiert, die auf die Sicherheitsstandards für Nutzer hinweist und betont, dass Snapchat die gesetzlichen Vorgaben möglicherweise nicht eingehalten hat.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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