Fridays for Future fürchtet unzureichendes Klimaschutzprogramm

Fridays for Future fürchtet unzureichendes Klimaschutzprogramm

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Klimaschutz und Politik in Berlin

Berlin () – Vor der Vorstellung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung durch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) an diesem Mittwoch rechnet die Klimaschutzorganisation Fridays for Future (FFF) nicht mit Fortschritten für den Klimaschutz.

„An allen Ecken und Enden schreddern Merz und Reiche Klimaschutz-Vorhaben“, sagte Linda Kastrup, Sprecherin von FFF, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Schwarz-rot müsste jetzt eigentlich richtig loslegen, Ziele nachschärfen, mehr in den Klimaschutz und die Energiewende investieren und die Grundlage all dessen, das Klimaschutzgesetz, endlich wieder auf Vordermann bringen. Aber die Erwartungen, dass das geschieht, sind quasi gleich null“, so Kastrup.

„Schon lange steht fest, die Hauptprobleme in Deutschland liegen im Verkehrs- und im Gebäudesektor, aber anstatt auf Lösungen zu setzen, setzt Merz wider besseres Wissen auf den Verbrenner und Öl- und Gasheizungen“, so die Aktivistin.

Das Bundesverfassungsgericht hatte 2021 festgestellt, dass Artikel 20a des Grundgesetzes den Staat zur Herstellung von Klimaneutralität verpflichtet und dass die Schonung künftiger Freiheit es verlangt, den Übergang zu Klimaneutralität rechtzeitig einzuleiten. Das in Reaktion auf das Urteil verschärfte Bundes-Klimaschutzgesetz sieht daher jährliche Höchstemissionsmengen für Treibhausgase vor, um die Zwischenziele zu erreichen.

Im Bundes-Klimaschutzprogramm steht mittlerweile die Vorgabe, dass die Bundesregierung spätestens zwölf Kalendermonate nach Beginn einer Legislaturperiode ein Klimaschutzprogramm beschließen muss. Aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Anfang Januar geht hervor, dass mit den verpflichtenden Klimaschutzprogrammen alle nötigen Maßnahmen vereinbart werden müssen, um die Klimazwischenziele einzuhalten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demo von Fridays for Future (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Carsten Schneider, Linda Kastrup

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Fridays for Future (FFF), Carsten Schneider, SPD, Bundesverfassungsgericht, Bundes-Klimaschutzgesetz, Bundesverwaltungsgericht.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Fridays for Future äußert vor der Vorstellung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung Skepsis und kritisiert, dass die aktuellen Maßnahmen unzureichend sind und wichtige Sektoren wie Verkehr und Gebäude vernachlässigt werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorstellung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung
  • Kritik von Fridays for Future an den aktuellen Maßnahmen
  • Unzufriedenheit mit den Fortschritten im Klimaschutz
  • Rolle von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD)
  • Erwartung an die Regierung, ambitionierte Ziele zu setzen
  • Probleme im Verkehrs- und Gebäudesektor
  • Ablehnung von Verbrennern und fossilen Heizungen
  • Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (2021) zur Klimaneutralität
  • Versäumnisse bei der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes
  • Pflicht zur Beschlussfassung eines Klimaschutzprogramms nach Legislaturbeginn
  • Gerichtliche Vorgaben zu emissionsreduzierenden Maßnahmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Fridays for Future erwartet keine Fortschritte im Klimaschutz
  • Kritik an der Bundesregierung, insbesondere von Carsten Schneider und politischen Akteuren wie Merz und Reiche
  • Forderung nach Nachschärfung der Klimaziele und mehr Investitionen in Klimaschutz und Energiewende
  • Hervorhebung der Hauptprobleme im Verkehrs- und Gebäudesektor
  • Bundesverfassungsgericht stellt fest, dass der Staat zur Klimaneutralität verpflichtet ist
  • Verschärfung des Bundes-Klimaschutzgesetzes nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts
  • Pflicht zur Beschlussfassung eines Klimaschutzprogramms innerhalb von zwölf Monaten nach Legislaturbeginn
  • Verpflichtende Klimaschutzprogramme müssen notwendige Maßnahmen zur Einhaltung der Klimazwischenziele enthalten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fehlende Fortschritte im Klimaschutz
  • Unzureichende Klimaschutzmaßnahmen
  • Keine Anpassungen der Klimaziele
  • Mangelnde Investitionen in die Energiewende
  • Vernachlässigung des Klimaschutzgesetzes
  • Hauptprobleme im Verkehrs- und Gebäudesektor bleiben ungelöst
  • Fortdauernde Nutzung von Verbrennungsmotoren
  • Weiterhin Einsatz von Öl- und Gasheizungen
  • Verpflichtung zur Klimaneutralität bleibt unverwirklicht
  • Bedarf an jährlichen Höchstemissionsmengen
  • Notwendigkeit zur Vereinbarung aller Maßnahmen zur Einhaltung der Klimazwischenziele

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Linda Kastrup, die Sprecherin von Fridays for Future, äußert sich kritisch über die geplanten Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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