Gesellschaftliche Maßnahmen gegen digitale Gewalt in Berlin
Berlin () – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will zur Bekämpfung der digitalen Gewalt drei neue Paragraphen ins Strafgesetzbuch einführen. Das berichtet die „Bild“ in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf einen Gesetzentwurf.
Damit soll mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, wer diskreditierende Deepfakes einer anderen Person erstellt – z. B. gefälschte Pornos. „Pornografische Deepfakes sind eine besonders heftige Form der digitalen Gewalt“, sagte Hubig der „Bild“. „Sie zeigen, wie perfide neue Technologien missbraucht werden können, um zu entwürdigen, zu demütigen, einzuschüchtern und Macht auszuüben.“
Ebenfalls künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bedroht: Wer heimlich ein sexualisiertes Foto aufnimmt oder digital erstellt oder einer dritten Person zugänglich macht. Damit wird z. B. auch Heimliches-unter-den-Rock-Fotografieren (sog. Upskirting) unter Strafe gestellt.
Auch heimliche digitale Überwachung soll künftig mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden, wenn die Handlung dazu führen kann, dass dem Opfer ein schwerer Schaden zugefügt wird.
Laut „Bild“-Bericht soll der Gesetzesentwurf kommende Woche mit dem Kanzleramt abgestimmt und noch im Frühjahr vom Kabinett beschlossen werden. Hubig sagte weiter: „Digitale Gewalt ist brutal. Sie kann Menschen so stark verletzen wie körperliche Gewalt. Deshalb mache ich keinen Unterschied zwischen analoger und digitaler Gewalt: Jeder Übergriff ist einer zu viel.“ Die Ministerin sprach aber auch von einem gesamtgesellschaftlichen Problem, „das wir gemeinsam angehen müssen“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stefanie Hubig am 18.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefanie Hubig
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesjustizministerium, Stefanie Hubig, SPD, Bild, Kanzleramt, Kabinett
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 18.03.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant die Einführung von drei neuen Paragraphen im Strafgesetzbuch, um digitale Gewalt zu bekämpfen, darunter Maßnahmen gegen den Missbrauch von Deepfakes, heimliche sexualisierte Fotos und digitale Überwachung, mit Strafen von bis zu zwei Jahren Haft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunehmende digitale Gewalt
- Missbrauch neuer Technologien
- Erstellung diskreditierender Deepfakes
- Verbreitung von pornografischen Deepfakes
- Heimliche Erstellung und Verbreitung sexualisierter Fotos
- Heimliche digitale Überwachung
- Gesellschaftliche Problematik von digitaler Gewalt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant neue Paragraphen im Strafgesetzbuch gegen digitale Gewalt
- Strafen von bis zu zwei Jahren Haft für diskreditierende Deepfakes, insbesondere pornografische
- Gesetzesentwurf enthält Maßnahmen gegen heimliche sexuelle Fotografien (Upskirting)
- Strafen für digitale Überwachung, wenn sie schwerem Schaden für das Opfer führt
- Gesetzesentwurf wird mit Kanzleramt abgestimmt und soll im Frühjahr beschlossen werden
- Hubig betont, dass digitale Gewalt Menschen genauso verletzen kann wie körperliche Gewalt
- Anforderung an die Gesellschaft, gemeinsam an dem Problem zu arbeiten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung von drei neuen Paragraphen im Strafgesetzbuch
- Bestrafung mit bis zu zwei Jahren Haft für diskreditierende Deepfakes
- Bestrafung mit bis zu zwei Jahren Haft für heimliche sexualisierte Fotoaufnahmen
- Bestrafung mit bis zu zwei Jahren Haft für digitale Überwachung mit schwerem Schaden
- Abgestimmung des Gesetzesentwurfs mit dem Kanzleramt
- Beschluss im Kabinett im Frühjahr erwartet
- Anerkennung digitaler Gewalt als brutale Form von Gewalt
- Betonung, dass digitale und analoge Gewalt gleichwertig sind
- Aufruf zur gemeinsamen Bekämpfung digitaler Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zitiert. Sie sagt: "Digitale Gewalt ist brutal. Sie kann Menschen so stark verletzen wie körperliche Gewalt."
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