Rente: Reichinnek will Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln

Politik: Rentenreformforderungen in Berlin

() – Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, hat eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung gefordert.

„Wir müssen unser Rentensystem endlich vom Kopf auf die Füße stellen“, sagte Reichinnek der Sendung „Blome und Pfeffer“ von ntv am Montag. Dazu gehöre ein System, „in das alle Erwerbstätigen einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Und wir müssen unsere Beitragsbemessungsgrenzen verdoppeln“. Es sei nicht vermittelbar, „warum die Pflegekraft auf jeden ihres Gehalts Beiträge zahlt, der Klinik-CEO aber nicht“.

Derzeit liegt die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung bei 8.450 Euro (101.400 Euro im Jahr). Die Linke will Spitzenverdiener durch eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze mehr in die Pflicht nehmen.

Jeder fünfte Rentner in Deutschland sei armutsgefährdet, so Reichinnek. Trotz jahrzehntelanger Arbeit, Kindererziehung und Pflege schaffe es ein reiches Land wie Deutschland nicht, allen ein Alter in Würde zu ermöglichen. „Immer mehr stehen mit 70 noch hinter der Kasse, sammeln Pfandflaschen oder müssen zur Tafel.“

Scharf kritisierte Reichinnek den Fokus der Regierung auf private Vorsorge und Aktienmodelle. Wenn immer wieder darauf verwiesen werde, dass Menschen privat vorsorgen sollten, werde ignoriert, dass „mindestens jeder Vierte in diesem Land am Ende des Monats keinen Cent übrig hat, um in eine teure und riskante private Rentenversicherung zu stecken“. Stattdessen brauche es eine starke gesetzliche , von der alle im Alter leben könnten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heidi Reichinnek (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linke, ntv, Klinik, dts Nachrichtenagentur

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Heidi Reichinnek, die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, fordert eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung, um Spitzenverdiener stärker zur Verantwortung zu ziehen und ein gerechteres Rentensystem zu schaffen, das allen Erwerbstätigen zugutekommt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Unzureichende finanzielle Absicherung für Rentner
  • Ungleichheit bei der Beitragszahlung zwischen Berufsgruppen
  • Kindererziehung und Pflege als Problem für Altersvorsorge
  • Kritik an privater Altersvorsorge und deren Erreichbarkeit
  • Wachsende Armutsgefährdung unter Rentnern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze
  • Einbeziehung aller Erwerbstätigen in das Rentensystem
  • Höhere finanzielle Verantwortung für Spitzenverdiener
  • Anstieg der Armutsgefährdung unter Rentnern
  • Notwendigkeit einer starken gesetzlichen Rente
  • Kritik an der Fokussierung auf private Vorsorge
  • Ignoranz gegenüber finanziellen Schwierigkeiten vieler Menschen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Heidi Reichinnek zitiert, in der sie eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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