Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform

Rentenreform und Gesundheitspolitik in Berlin

() – Handwerkspräsident Jörg Dittrich hat bei der anstehenden Rentenreform mehr Zugeständnisse von der älteren Generation an Jüngere verlangt.

„Die größere Generation der Älteren wird akzeptieren müssen, dass auch sie ihren Beitrag leisten muss, etwa durch längere Erwerbszeiten“, sagte Dittrich der „Rheinischen Post“. „Eine Anhebung aller Renten entsprechend der Lohnerhöhung wird auf Dauer voraussichtlich nicht mehr möglich sein“, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und verwies damit auf Vorschläge, höhere Renten langsamer steigen zu lassen als geringere Renten. „Wichtig ist, dass eine Rentenreform generationengerecht gestaltet sein muss. Und sie muss gleichermaßen Leistungsbezieher wie auch diejenigen, die das finanzieren, in den Blick nehmen“, sagte Dittrich.

Auch bei der Reform der gesetzlichen (GKV) müssten Versicherte Abstriche hinnehmen. „Wenn wir Kosten senken wollen, müssen alle einen Beitrag leisten, auch die Versicherten“, sagte er. „Auch in der GKV wird es künftig wohl so sein, dass starke Schultern mehr tragen müssen“, sagte er voraus. Zudem müssten kleinere und mittlere Einkommen im Rahmen eines Gesamtreformpakets steuerlich entlastet werden. „Kritisch sehe ich jedoch die in der Debatte vorgeschlagene Gegenfinanzierung über eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Die Einkommensteuer ist im Handwerk für die Mehrzahl der Betriebe die zentrale Unternehmenssteuer, sehr viele Betriebe würden also stärker belastet. Das wäre in der aktuellen Zeit ein fatales Signal“, warnte Dittrich.

Er mahnte zudem die schnelle gesetzliche Umsetzung der Eckpunkte zur Reform des Heizungsgesetzes an. „Viele warten erst einmal ab, bis klare gesetzliche Vorgaben da sind und feststeht, wofür es künftig welche Förderungen geben wird. Darüber fehlt zurzeit die Klarheit, weil es bislang nur Eckpunkte für eine Reform gibt. Deshalb müssen diese jetzt ganz schnell in ein Gesetz überführt werden“, sagte Dittrich.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Zentralverband des Deutschen Handwerks, Rheinische Post, gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden statt in: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Handwerkspräsident Jörg Dittrich fordert bei der bevorstehenden Rentenreform, dass die ältere Generation mehr Zugeständnisse an die jüngere Generation machen muss, betont die Notwendigkeit eines generationengerechten Systems und warnt vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes als Gegenfinanzierung, während er auch eine zügige Umsetzung der Reform des Heizungsgesetzes fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstehende Rentenreform
  • Forderung nach Zugeständnissen der älteren Generation
  • Notwendigkeit längerer Erwerbszeiten
  • Finanzielle Herausforderungen bei Rentenerhöhungen
  • Generationengerechtigkeit als Ziel der Reform
  • Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
  • Beitragspflicht für Versicherte
  • Steuerliche Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen
  • Kritik an Erhöhung des Spitzensteuersatzes
  • Dringlichkeit der Umsetzung des Heizungsgesetzes

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Handwerkspräsident Jörg Dittrich fordert von der älteren Generation Zugeständnisse bei der Rentenreform
  • Ältere müssen längere Erwerbszeiten akzeptieren
  • Anhebung aller Renten entsprechend Lohnerhöhungen wird als nicht dauerhaft möglich angesehen
  • Rentenreform soll generationengerecht gestaltet werden
  • Versicherte müssen auch in der gesetzlichen Krankenversicherung Abstriche hinnehmen
  • Kritische Haltung zur Erhöhung des Spitzensteuersatzes
  • Warnt vor zusätzlicher Belastung für viele Handwerksbetriebe
  • Dringlichkeit zur schnellen Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben für das Heizungsgesetz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ältere Generation muss längere Erwerbszeiten akzeptieren
  • Anhebung aller Renten entsprechend der Lohnerhöhung wird voraussichtlich nicht möglich sein
  • Rentenreform muss generationengerecht gestaltet werden
  • Versicherte müssen Abstriche in der gesetzlichen Krankenversicherung hinnehmen
  • Starke Schultern müssen mehr tragen in der GKV
  • Steuerliche Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen erforderlich
  • Erhöhung des Spitzensteuersatzes könnte Betriebe stärker belasten
  • Schnelle gesetzliche Umsetzung der Eckpunkte zur Reform des Heizungsgesetzes nötig
  • Unklarheit über zukünftige Förderungen aufgrund fehlender gesetzlicher Vorgaben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Handwerkspräsident Jörg Dittrich zitiert, in der er mehr Zugeständnisse der älteren Generation bei der Rentenreform fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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