Wirtschaftsweise für Freigabe der strategischen Ölreserven

Wirtschaftliche Maßnahmen zur Ölpreisstabilisierung in G7

() – Angesichts der volatilen Lage auf den Energiemärkten hat sich die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, Monika Schnitzer, für eine Freigabe der strategischen Ölreserven in den G7-Staaten ausgesprochen.

„Die Ölreserven der G7 sind genau für solche Krisensituationen als strategische Reserve aufgebaut worden, um bei schweren Versorgungsstörungen eingreifen zu können“, sagte Schnitzer dem „Redaktionsnetzwerk “. Schon in früheren Krisensituationen seien diese Reserven eingesetzt worden, um das Angebot kurzfristig zu erhöhen und damit die zu stabilisieren. „Die aktuellen Überlegungen, dies auch jetzt zu tun, sind also folgerichtig“, sagte die Wirtschaftsweise weiter.

Gleichzeitig müsse klar sein, dass der Umfang der Reserve begrenzt sei, so die Ökonomin. Sie sollten einen Bedarf in Höhe der Nettoimporte von 90 Tagen abdecken. „Es kann also nur darum gehen, kurzfristige Preisspitzen auszugleichen, nicht darum, einen längerfristigen Preisanstieg zu neutralisieren“, sagte Schnitzer.

Auch der neue Wirtschaftsweise Felbermayr empfiehlt, politische Eingriffe in die Energiemärkte zu prüfen, um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs abzufedern. „Man sollte zum Beispiel darüber nachdenken, strategische Reserven im Öl- und Gasbereich anzuzapfen“, sagte Felbermayr dem „Tagesspiegel“. „Bringt man sie koordiniert auf den Markt, erhöht das kurzfristig das Angebot und drückt den .“

Viele OECD-Staaten verfügen über solche Reserven. Deutschland hält bei Öl nur die gesetzlich vorgeschriebene Menge von rund 23 Millionen Tonnen, bei Erdgas quasi keine. Österreich dagegen schon. „Das ginge aber nur koordiniert, vor allem mit den USA“, sagte Felbermayr. Einzelne Staaten kämen gegen den Weltmarkt kaum an.

4,1/5 (18 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Öltanks (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

G7-Staaten, Sachverständigenrat Wirtschaft, Monika Schnitzer, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Gabriel Felbermayr, Tagesspiegel, OECD, Deutschland, Österreich, USA.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland, USA.

Worum geht es in einem Satz?

Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, rät zur Freigabe der strategischen Ölreserven der G7-Staaten, um kurzfristige Preisspitzen auf den Energiemärkten zu bekämpfen und die Folgen des Iran-Kriegs abzufedern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Volatile Lage auf den Energiemärkten
  • Dringender Bedarf an stabilen Energiepreisen
  • Aussagen von Monika Schnitzer zur Nutzung strategischer Ölreserven
  • Historische Einsätze solcher Reserven in Krisensituationen
  • Empfehlungen zur politischen Intervention durch Gabriel Felbermayr
  • Notwendigkeit einer koordinierten Freigabe der Reserven
  • Begrenzte Kapazität der strategischen Ölreserven in den G7-Staaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Monika Schnitzer spricht sich für Freigabe der strategischen Ölreserven in G7-Staaten aus
  • Ölreserven als strategische Reserve für Krisensituationen
  • Einsatz dieser Reserven in früheren Krisen zur Stabilisierung der Preise
  • Umfang der Reserven ist begrenzt, nur kurzfristige Preisspitzen sollen ausgeglichen werden
  • Gabriel Felbermayr empfiehlt politische Eingriffe in die Energiemärkte
  • Vorschlag, strategische Reserven von Öl und Gas anzuzapfen
  • Koordinierte Markteinbringung erforderlich, vor allem mit den USA
  • Deutschland hat nur gesetzlich vorgeschriebene Menge Ölreserven, kaum Erdgasreserven

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Freigabe der strategischen Ölreserven in G7-Staaten
  • Erhöhung des Angebots auf dem Markt
  • Stabilisierung der Preise kurzfristig
  • Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs
  • Notwendigkeit von politischen Eingriffen in die Energiemärkte
  • Begrenzter Umfang der Ölreserven
  • Kurzfristiger Ausgleich von Preisspitzen
  • Notwendigkeit von koordinierten Maßnahmen mit anderen Staaten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, spricht sich für eine Freigabe der strategischen Ölreserven in den G7-Staaten aus.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert