Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation

Wirtschaftliche Auswirkungen der Energiepreise in Berlin

Berlin/München () – Angesichts steigender Öl- und Gaspreise im Zuge des Iran-Kriegs rechnet die Wirtschaftsweise Veronika Grimm mit einer steigenden .

„Die Kombination aus -, - und Lebensmittelpreisschocks dürfte erneut Inflationsdruck erzeugen“, sagte Grimm den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Je länger die Blockade der Straße von Hormus anhalte, desto stärker seien die globalen Auswirkungen. „Steigende Energiepreise wirken wie eine globale Steuer auf Wachstum. Die aktuellen Entwicklungen dürften daher die weltweiten Konjunkturaussichten spürbar eintrüben“, so Grimm.

Das Ifo-Institut rechnete mit einer Steigerung der Inflationsrate auf 2,5 Prozent – wenn die Öl- und Gaspreise innerhalb der nächsten Wochen wieder sinken. „Dieser kurzfristige Energiepreisanstieg würde das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gegenüber Vorkriegs-Schätzungen um rund 0,2 Prozentpunkte verlangsamen, sodass wir mit einem Wachstum von 0,8 Prozent in diesem und 1,2 Prozent im nächsten Jahr rechnen“, sagte Timo Wollmershäuser, Ifo-Konjunkturchef, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sollten die Preise für fossile Energie allerdings für einen längeren Zeitraum stark erhöht auf dem aktuellen Niveau bleiben, könnte die Inflation in der Spitze bis auf knapp 3 Prozent steigen. „Dies würde das Wachstum um weitere 0,2 Prozentpunkte auf nur noch 0,6 Prozent in diesem Jahr und um 0,4 Prozentpunkte auf 0,8 Prozent im bremsen.“

Von einer erneuten Inflationswelle im Lebensmittelbereich will Deutschlands oberste Verbraucherschützerin Ramona Pop zwar noch nicht sprechen. „Die Versorgung ist derzeit gesichert, die Lieferketten sind weitgehend stabil. Mittel- bis langfristig könnten hohe Sprit- und Düngerpreise vor allem einzelne verarbeitete Produkte verteuern“, sagte die Vorsitzende der Bundesverbraucherzentrale den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Pop forderte die daher auf, für mehr Transparenz in der Preisbildung bei Lebensmitteln zu sorgen. „So können mögliche Kostentreiber frühzeitig erkannt und gezielt angegangen werden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Veronika Grimm, Timo Wollmershäuser, Ramona Pop

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Veronika Grimm, Funke-Mediengruppe, Ifo-Institut, Timo Wollmershäuser, Ramona Pop, Bundesverbraucherzentrale, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, München

Worum geht es in einem Satz?

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt aufgrund steigender Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs vor einem Anstieg der Inflation, während das Ifo-Institut eine mögliche Erhöhung der Inflationsrate auf bis zu 3 Prozent prognostiziert, sofern die hohen Energiepreise länger anhalten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Öl- und Gaspreise
  • Iran-Krieg
  • Blockade der Straße von Hormus
  • Energie-, Transport- und Lebensmittelpreisschocks
  • Globale wirtschaftliche Auswirkungen
  • Vorhersagen über Inflationserhöhung
  • Unsicherheit über zukünftige Energiepreise
  • Einfluss auf Versorgung und Lieferketten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Veronika Grimm weist auf steigende Inflation durch Energie-, Transport- und Lebensmittelpreisschocks hin
  • Ifo-Institut rechnet mit Inflationsrate von 2,5 Prozent, wenn Preise sinken
  • Kurzfristiger Preis-Anstieg könnte Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozentpunkte bremsen
  • Höhere fossile Energiepreise könnten Inflation auf knapp 3 Prozent steigen lassen
  • Ramona Pop spricht sich für mehr Transparenz in der Preisbildung bei Lebensmitteln aus
  • Lieferketten werden als stabil bezeichnet, Versorgung ist gesichert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Inflation
  • Inflationsdruck durch Energie-, Transport- und Lebensmittelpreisschocks
  • Verschlechterung der globalen Konjunkturaussichten
  • Langsame Wachstumsverlangsamung um 0,2 Prozentpunkte
  • Wachstumseinschränkung auf 0,6 Prozent in diesem Jahr
  • Wachstumsprognose für nächstes Jahr auf 0,8 Prozent gesenkt
  • Mögliche Teuerungen bei verarbeiteten Lebensmitteln
  • Forderung nach mehr Transparenz in der Preisbildung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Veronika Grimm äußert sich zur Inflationsentwicklung und sagt, dass steigende Energiepreise wie eine globale Steuer auf Wachstum wirken.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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