Hamburg fordert Reform der Erbschaftsteuer

Steuerreform und Erbschaftsrecht in Hamburg

() – Die Hansestadt hat in den vergangenen Jahren zwar steigende Einnahmen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer erzielt, gleichzeitig summieren sich die Steuererlässe aufgrund einer umstrittenen Sonderregelung für große Vermögen seit 2016 auf fast 857 Millionen . Das teilte die Hamburger Finanzbehörde am Mittwoch mit.

Insgesamt wurden von 2016 bis 2025 Erbschaft- und Schenkungssteuern in Höhe von rund 4,9 Milliarden Euro festgesetzt.

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) kritisierte, dass sehr hohe Vermögen von mehr als 26 Millionen Euro häufig nahezu steuerfrei übertragen werden könnten, während mittlere Erbschaften im Verhältnis stärker belastet würden. Der Senat werde sich auf Bundesebene weiterhin für eine Reform der Verschonungsregelungen einsetzen, die Steuergerechtigkeit herstelle und Arbeitsplätze sichere, so Dressel.

Er lehnte zugleich eine von geforderte Regionalisierung der Steuer als „absurd und unwürdig“ ab.

Hintergrund der Forderung ist auch ein Gutachten des Sachverständigenrats, der eine Reform angemahnt hatte. Die steuerliche Begünstigung von Betriebsvermögen sollte demnach deutlich verringert werden, um für eine gleichmäßigere Besteuerung aller Vermögensarten zu sorgen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Hier sind alle genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:

Hamburg, Finanzbehörde, Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, Senat, Bayern, Sachverständigenrat.

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hamburg.

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In Hamburg steigen zwar die Einnahmen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer, jedoch summieren sich die Steuererlässe für große Vermögen aufgrund einer umstrittenen Sonderregelung seit 2016 auf fast 857 Millionen Euro, während Finanzsenator Dressel eine Reform der Verschonungsregelungen fordert, um die Steuergerechtigkeit zu verbessern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Einnahmen bei Erbschaft- und Schenkungsteuer in Hamburg
  • Steuererlässe durch Sonderregelungen seit 2016 von fast 857 Millionen Euro
  • Hohe Vermögen über 26 Millionen Euro häufig nahezu steuerfrei übertragbar
  • Mittlere Erbschaften stärker belastet
  • Forderung nach Reform der Verschonungsregelungen
  • Gutachten des Sachverständigenrats empfiehlt Reform für gleichmäßige Besteuerung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Hamburg erzielt steigende Einnahmen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer.
  • Steuererlässe durch Sonderregelung für große Vermögen seit 2016 betragen fast 857 Millionen Euro.
  • Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) kritisiert die teilweise steuerfreie Übertragung sehr hoher Vermögen.
  • Mittlere Erbschaften werden im Verhältnis stärker belastet.
  • Dressel setzt sich für eine Reform der Verschonungsregelungen auf Bundesebene ein.
  • Regionalisierung der Steuer von Bayern wird als "absurd und unwürdig" abgelehnt.
  • Gutachten des Sachverständigenrats mahnt eine Reform an.
  • Vorschlag zur Verringerung der steuerlichen Begünstigung von Betriebsvermögen für gleichmäßigere Besteuerung.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Einnahmen bei Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Hohe Steuererlässe aufgrund von Sonderregelungen
  • Ungleichheit zwischen hohen und mittleren Erbschaften
  • Anhaltende Forderung nach Reform der Verschonungsregelungen
  • Ziel der Steuergerechtigkeit und Arbeitsplatzsicherung
  • Kritik an Regionalisierung der Steuer
  • Mahnung zur Reform von Betriebsvermögen
  • Forderung nach gleichmäßigerer Besteuerung aller Vermögensarten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) zitiert, der die steuerlichen Regelungen für hohe Vermögen kritisiert und sich für eine Reform der Verschonungsregelungen einsetzen möchte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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