Stromnetz-Anschlag: Behörden suchen "auch andere mögliche Täter"

Ermittlungen zum Brandanschlag in Berlin

() – Knapp zwei Monate nach dem folgenschweren Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz fehlt den weiterhin eine klare Spur. Das geht aus Antworten des Bundesinnenministeriums (BMI) auf eine Kleine Anfrage der hervor, über die die „Rheinische Post“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

„Ungeachtet der im Anfangsverdacht angenommenen Verantwortlichkeit einer terroristischen Vereinigung werden auch andere mögliche Täter in den Blick genommen; die Ermittlungen erfolgen ergebnisoffen“, heißt es demnach in den Antworten der .

In einem angeblichen Bekennerschreiben wurde die Tat zunächst einer linksextremistischen „Vulkangruppe“ zugeschrieben.

Bundesinnenminister (CSU) hatte sich ebenfalls früh auf einen linksextremen Anschlag festgelegt.

Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, warf Dobrindt eine voreilige Einschätzung zu den mutmaßlichen Hintermännern vor. „Gerade angesichts der weiterhin sehr dünnen Erkenntnislage wäre Alexander Dobrindt gut beraten, sich nächstes Mal nicht derart vorschnell festzulegen“, sagte Mihalic der Zeitung.

Auch der Grünen-Politiker Konstantin von Notz, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle der Nachrichtendienste, äußerte sich kritisch.

„Es ist erschreckend, wie wenig die Bundesregierung weiterhin zu den Hintergründen des Anschlags auf die Berliner Stromversorgung Anfang des Jahres weiß“, sagte von Notz. Es gelte nun, die Versäumnisse der vergangenen Jahre „aufzuarbeiten und endlich ein stimmiges Bild dazu zu erarbeiten, wer oder was die Vulkangruppen eigentlich sind, wer dahintersteht, was die Gruppen eint beziehungsweise voneinander unterscheidet oder ob nicht andere Strukturen und Netzwerke für diese Taten verantwortlich sind“, so von Notz.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strommast (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt, Irene Mihalic, Konstantin von Notz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenministerium (BMI), Grünen, "Vulkangruppe", Alexander Dobrindt (CSU), Irene Mihalic, Konstantin von Notz.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Knapp zwei Monate nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz gibt es immer noch keine klaren Hinweise auf die Täter, während die Ermittlungen, die auch eine linksextremistische Vereinigung ins Visier nehmen, aufgrund unzureichender Erkenntnisse von Kritikern wie den Grünen als unzureichend angesehen werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz
  • Fehlende klare Spur für Ermittler
  • Verdacht auf terroristische Vereinigung
  • Möglichkeit anderer Täter in Betracht gezogen
  • Linksextremistische "Vulkangruppe" im Bekennerschreiben erwähnt
  • Voreilige Einschätzungen durch Bundesinnenminister Dobrindt
  • Kritik von Grünen-Politikern an Informationslage und behördlichen Versäumnissen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Fehlende klare Spur zwei Monate nach Brandanschlag auf Berliner Stromnetz
  • Antworten des Bundesinnenministeriums auf Anfrage der Grünen veröffentlicht
  • Ermittlungen erfolgen ergebnisoffen, auch andere Täter werden in Betracht gezogen
  • Tat zunächst linksextremistischer "Vulkangruppe" zugeschrieben
  • Bundesinnenminister Dobrindt äußert sich frühzeitig und optimistisch
  • Grüne-Politikerin Mihalic kritisiert Dobrindt für voreilige Einschätzung
  • Konstantin von Notz fordert Aufarbeitung der Versäumnisse der Bundesregierung
  • Forderung nach klareren Informationen über Vulkangruppen und deren Hintergründe

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fehlende klare Spur für die Behörden
  • Ermittlungsergebnisse sind ergebnisoffen
  • Kritische Einschätzungen zur voreiligen Festlegung des Innenministers
  • Forderung nach Aufarbeitung der Versäumnisse der vergangenen Jahre
  • Notwendigkeit, ein stimmiges Bild über die Vulkangruppen zu erarbeiten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, zitiert: Sie wirft Bundesinnenminister Alexander Dobrindt eine voreilige Einschätzung zu den mutmaßlichen Hintermännern vor und empfiehlt ihm, sich in Zukunft nicht derart vorschnell festzulegen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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