Berlin-Monitor zeigt wachsende Skepsis gegenüber Demokratie

Gesellschaft: Demokratie und Diskriminierung in Berlin

() – Die Zustimmung der Berliner zur Demokratie als Gesellschaftssystem ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen gesunken. Das geht aus dem aktuellen Berlin-Monitor 2025 hervor, den die Berliner Senatorin für Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe (SPD), am Montag vorgestellt hat.

Gleichzeitig sei die Hinwendung zu autoritären Einstellungsmustern und die Verbreitung menschenverachtender Denkweisen besorgniserregend, teilte die Senatorin mit.

Die der Universität Leipzig, für die im 2025 über 2.000 Berliner befragt wurden, offenbart tief verankerte Diskriminierungen. Besonders alarmierend seien demnach antisemitische Haltungen und Vorurteile gegen Sinti und Roma.

So denken laut dem Forscher Gert Pickel 45 Prozent der Befragten, die Anwesenheit von Sinti und Roma führe zu Konflikten. Der Antisemitismus sei in Berlin weiter verbreitet als in West- und Ostdeutschland, erklärte der Wissenschaftler Oliver Decker.

Kiziltepe rief angesichts der Ergebnisse zu mehr Wachsamkeit und dem entschlossenen Einsatz für die Demokratie auf.

„Wir müssen weiterkämpfen gegen jede Form von Rassismus und Menschenfeindlichkeit“, sagte sie. Die Studie wird seit 2019 alle zwei Jahre durchgeführt und dient als empirisches , um gesellschaftliche Dynamiken in der Hauptstadt sichtbar zu machen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Brandenburger Tor (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Cansel Kiziltepe, SPD, Universität Leipzig, Gert Pickel, Oliver Decker

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der Sommer 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die Zustimmung der Berliner Bevölkerung zur Demokratie ist laut dem aktuellen Berlin-Monitor 2025 auf einem historischen Tiefpunkt, während gleichzeitig autoritäre Einstellungen und Diskriminierungen, insbesondere Antisemitismus und Vorurteile gegen Sinti und Roma, besorgniserregend zunehmen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Niedrigste Zustimmung zur Demokratie in Berlin
  • Ergebnisse des Berlin-Monitor 2025
  • Umfrage unter über 2.000 Berliner Bürgern
  • Anstieg autoritärer Einstellungen
  • Verbreitung diskriminierender Denkweisen
  • Besorgniserregende antisemitische Haltungen
  • Vorurteile gegen Sinti und Roma
  • Forschungsergebnisse von Gert Pickel und Oliver Decker
  • Rückblick auf seit 2019 durchgeführte Studien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Zustimmung der Berliner Bevölkerung zur Demokratie auf niedrigstem Stand
  • Hinwendung zu autoritären Einstellungsmustern und menschenverachtenden Denkweisen besorgniserregend
  • Studie deckt tief verankerte Diskriminierungen auf, insbesondere Antisemitismus und Vorurteile gegen Sinti und Roma
  • 45 Prozent der Befragten glauben, Anwesenheit von Sinti und Roma führe zu Konflikten
  • Antisemitismus in Berlin verbreiteter als in West- und Ostdeutschland
  • Senatorin Kiziltepe ruft zu mehr Wachsamkeit und Einsatz für die Demokratie auf
  • Studie wird seit 2019 alle zwei Jahre durchgeführt, um gesellschaftliche Dynamiken sichtbar zu machen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Niedrigste Zustimmung zur Demokratie in Berlin seit Beginn der Erhebungen
  • Zunahme autoritärer Einstellungsmuster
  • Verbreitung menschenverachtender Denkweisen
  • Tief verankerte Diskriminierungen in der Bevölkerung
  • Alarmierende antisemitische Haltungen
  • Vorurteile gegen Sinti und Roma
  • Geringes Vertrauen in die Integration von Sinti und Roma
  • Höherer Antisemitismus in Berlin im Vergleich zu West- und Ostdeutschland
  • Aufforderung zu mehr Wachsamkeit für die Demokratie
  • Notwendigkeit, gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu kämpfen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Berliner Senatorin für Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe (SPD), zitiert. Sie rief zu mehr Wachsamkeit und einem entschlossenen Einsatz für die Demokratie auf und sagte: "Wir müssen weiterkämpfen gegen jede Form von Rassismus und Menschenfeindlichkeit."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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